Letzte Aktualisierung: 04.02.2026, 11.17 Uhr
Am Rande eines Hochs über Skandinavien wird mit östlicher Strömung kalte Festlandsluft in den Norden und Osten gesteuert. Dagegen lenken atlantische Tiefausläufer mildere Meeresluft in den Süden und Westen.
GLÄTTE/GLATTEIS (teils UNWETTER):
Bis zum Mittag im Norden gebietsweise noch Glätte durch überfrorene Nässe oder leichten Schneefall.
In der Nacht zum Donnerstag zunächst vom Erzgebirge bis in die Niederlausitz und nach Südbrandenburg erhöhte Glatteisgefahr durch gefrierenden Regen, Unwetter wahrscheinlich. Im Laufe der Nacht auch auf weitere Teile Sachsens und Brandenburgs sowie auf Sachsen-Anhalt ausweitend. Auch in Bayern etwa vom östlichen Alpenrand bis in die Oberpfalz geringe Wahrscheinlichkeit für örtlich gefrierenden Regen. In Teilen des Landes auch Glätte durch überfrorene Nässe.
Am Donnerstag im Osten und Nordosten weiterhin gebietsweise Gefahr von Glatteis durch gefrierenden Regen. Aber wahrscheinlich nicht mehr unwetterartig.
SCHNEE:
Im Norden und Nordosten bis zum Mittag gebietsweise leichter Schneefall mit 1 bis 3 cm Neuschnee, im weiteren Tagesverlauf nordwärts abziehend.
In der Nacht zum Donnerstag vor allem vom östlichen Niedersachsen über Sachsen-Anhalt und Nordbrandenburg bis in das südliche Mecklenburg-Vorpommern leichter Schneefall mit 1 bis 5 cm Neuschnee in 6 bis 12 Stunden.
Am Donnerstag vor allem von Schleswig-Holstein bis nach Mecklenburg-Vorpommern Schneefall mit Mengen zwischen 1 und 5 cm in 12 Stunden, in Vorpommern lokal auch darüber.
FROST:
Tagsüber im Norden und Osten leichter, im Nordosten auch mäßiger Dauerfrost.
In der Nacht zum Donnerstag abgesehen von einigen Niederungen im Westen und Süden erneut verbreitet leichter, im Nordosten mäßiger Frost.
WIND:
An den Küsten weiterhin steife bis stürmische Böen (Bft 7 bis 8) aus Ost bis Südost.
NEBEL:
In der Nacht zum Donnerstag in der Mitte und im Süden teils dichter Nebel mit Sichtweiten unter 150 m.