Letzte Aktualisierung: 08.10.2026, 10.06 Uhr
Eine markante Kaltfront überquert Deutschland von West nach Ost, die mit einem Schwall maritimer Polarluft kühles und unbeständiges Wetter einleitet. 

GEWITTER/STARKREGEN:
Am Vormittag im Südschwarzwald gebietsweise Starkregen um 25 l/qm in wenigen Stunden gering wahrscheinlich. Ansonsten im Tagesverlauf im Westen und Nordwesten einzelne Gewitter mit Starkregen und Böen 7-8 Bft möglich, abends rasch abklingend.
Auch am Alpenrand, im Vorland sowie in Ostbayern ab mittags bis zum späten Nachmittag einzelne Gewitter mit Starkregen, kleinkörnigem Hagel und Böen Bft 7 bis 8 nicht ausgeschlossen.

In der Nacht zum Freitag im Nordosten einzelne Gewitter mit Böen Bft 7 bis 8 nicht ausgeschlossen.

DAUERREGEN:
Am Alpenrand am Mittag und Nachmittag einsetzender und bis in die Nacht zum Freitag andauernder Regen. Dabei gebietsweise Mengen zwischen 30 und 40, in Staulagen bis 50 l/qm möglich.

SCHNEEFALL:
In der Nacht zum Freitag in den Alpen auf etwa 1800 m sinkende Schneefallgrenze. Darüber bis zum Morgen wenige Zentimeter Neuschnee.  

WIND/STURM:
An der Nordsee bis zum Abend bzw. in die Nacht zum Freitag lebhafter Nordwestwind, mit stürmischen Böen (Bft 8), exponiert mit Sturmböen (Bft 9, um 80 km/h). Ab den Mittagsstunden auch an der Ostsee Winddrehung auf Nordwest, dabei zunehmend steife bis stürmische Böen (Bft 7 bis 8). Darüber hinaus auch im Binnenland zeitweise auffrischender Nordwestwind mit einzelnen, rund um die Mittelgebirge sowie im Alpenvorland auch häufigeren steifen Böen (Bft 7, um 55 km/h). Im höheren Bergland häufiger steife bis stürmische Böen, auf dem Brocken und auf einigen Schwarzwaldgipfeln Sturmböen (Bft 9).

In der Nacht zum Freitag an der Nordseeküste leichte Windabschwächung, aber anhaltend windig mit steifen Böen (Bft 7), anfangs aus Nordwest, später auf Südwest drehend. An der Ostsee steife bis stürmische Böen (Bft 7 bis 8), entlang der vorpommerschen Küste exponiert auch Sturmböen (Bft 9), von Nordwest auf West drehend. 
Im übrigen Land nachlassender Wind, exponiert in den Hochlagen der nördlichen und östlichen Mittelgebirge aber weiter stürmische Böen aus West gering wahrscheinlich.