Letzte Aktualisierung: 10.02.2026, 13.54 Uhr
Heute und im weiteren Wochenverlauf greifen wiederholt atlantische Tiefausläufer auf Deutschland über und bringen feuchte und milde Luftmassen in den Vorhersageraum. Einzig im Norden und Nordosten halten sich noch Kaltluftreste.
GLATTEIS:
In der Nacht auf Mittwoch und am Mittwochvormittag auf den Norden und Nordosten übergreifende Regenfälle. Vor allem von Schleswig-Holstein bis nach Mecklenburg-Vorpommern aufgrund noch gefrorener Böden erhöhte Glatteisgefahr, Unwetter nicht ausgeschlossen.
DAUERREGEN/TAUWETTER:
Ab der kommenden Nacht bis zum Donnerstag bzw. zur Nacht zum Freitag in der Mitte und im Süden immer wieder und teils auch länger anhaltende Regenfälle. Dabei bis in die höchsten Lagen der Mittelgebirge Tauwetter. Vor allem im Schwarzwald und im westlichen Oberallgäu dabei Abflussmengen um 50 l/m² in 36 bis 48 Stunden, in Staulagen auch mehr. Im Südschwarzwald auch Unwetter mit Abflussmengen um 100 l/m² möglich.
In den zentralen und ostbayerischen Mittelgebirgen nur gebietsweise warnrelevante Abflussmengen, am ehesten noch im bayerischen Wald und im Thüringer Wald.
WIND:
In der Nacht auf Mittwoch in den Hochlagen der süddeutschen Mittelgebirge und auf den Alpengipfeln stürmische Böen bzw. Sturmböen (Bft 8/9) aus Süd bis Südwest.
Am Mittwoch im Südwesten und Süden weitere Windzunahme mit Sturmböen in den Kamm- und Gipfellagen, schweren Sturmböen auf exponierten Gipfeln und vereinzelt auch orkanartigen Böen aus Südwest auf dem Feldberg im Schwarzwald bzw. auf den höchsten Alpengipfeln.
In den Niederungen einzelne steife Böen, im Alpenvorland auch stürmische Böen aus Südwest.
FROST:
In der Nacht zum Mittwoch im Nordosten und Südosten nochmals leichter Frost.
SCHNEE:
In der kommenden Nacht und auch am Mittwoch tagsüber an der Grenze zu Dänemark und auf Rügen Niederschläge teilweise auch als Schnee mit einigen Zentimetern Neuschnee.