Letzte Aktualisierung: 17.02.2026, 06.42 Uhr
Eine Luftmassengrenze trennt kalte Festlandsluft im Norden und Osten von relativ milder Atlantikluft im Rest des Landes. Dabei sorgen Frontensysteme vor allem auf der milden Seite weiterhin für schauerartige Niederschläge.
SCHNEE:
Ausgangs der Nacht im Nordosten, mit Ausnahme des äußersten Nordostens von der Uckermark bis nach Usedom, nach Rügen und zum Darß, leichte Schneefälle. Im übrigen Deutschland Schauer, dabei oberhalb von 300 und 700 m Schnee.
Heute tagsüber im Nordosten weiterhin leichter Schneefall, Vorpommern dabei weiterhin zumeist niederschlagsfrei, Neuschneemengen aber nur bei einigen wenigen cm. Sonst bei einer meist auf 400 bis 600 m liegenden Schneefallgrenze Schneefälle mit geringer Neuschneeauflage, in kräftigeren Schauern oder in exponierten Staulagen um 5 cm, im Schwarzwald und im Bayerischen Wald auch um 10 cm Neuschnee in 12 Stunden. An den Alpen vor allem nach Westen zu bis Mittwochfrüh immer wieder schauerartige Schneefälle, Gesamtneuschneemengen in Staulagen oberhalb von 800 bis 1000 m zwischen 20 und 30 cm, in den Allgäuer Alpen auch deutlich über 40 cm.
In der Nacht zum Mittwoch im Südwesten meist trocken, im Süden abseits der Alpen ebenfalls deutliches Nachlassen der Schneeschaueraktivität. In den übrigen Regionen weiterhin etwas Niederschlag, nur im Nordwesten anfangs als Regen, später auch dort wie schon in den übrigen Regionen Schnee, Neuschneemengen allerdings insgesamt gering.
GLÄTTE/GLATTEIS:
Ausgangs der Nacht im Norden und Osten sowie im Bergland vielerorts neben Schnee auch Glätte durch überfrorene Nässe. Vor allem im Bereich der Luftmassengrenze vom nordwestlichen Niedersachsen bis nach Sachsen kleinräumig gefrierender Regen mit Glatteis nicht ausgeschlossen. In der Region auch verbreitet auftretende Glätte durch Überfrieren möglich.
Heute tagsüber im Bergland sowie in den Dauerfrostgebieten im Norden und Nordosten weiterhin stellenweise Glätte durch überfrorene Nässe. In einem schmalen Streifen südwestlich der Dauerfrostregionen weiterhin lokal geringe Wahrscheinlichkeit für gefrierenden Regen.
In der Nacht zum Mittwoch im Nordwesten lokal gefrierender Regen nicht ausgeschlossen. Ansonsten verbreitet Glätte durch Schnee oder überfrierende Nässe.
WIND/STURM:
Aus der Nacht heraus und auch am Tage auf den Schwarzwald- und Alpengipfeln weiterhin stürmische Böen bzw. Sturmböen (Bft 8 bis 9, 65 bis 85 km/h) aus West bis Südwest, nachmittags nachlassend. Auf den Gipfeln der westlichen und zentralen Mittelgebirge einzelne steife Böen (Bft 7, um 55 km/h).
In der Nacht zum Mittwoch im Süden weitere Windabschwächung, dafür von der Nordsee bis in die Mitte einzelne steife Böen (Bft 7, um 55 km/h).
GEWITTER:
Im Tagesverlauf im Süden und ab dem Nachmittag auch im Nordseeumfeld einzelne Gewitter mit Graupel und steifen Böen Bft 7 nicht ausgeschlossen.
In der Nacht zum Mittwoch rasch nachlassende Gewitterneigung.
FROST:
In den Frühstunden in der Südwesthälfte nur in den Hochlagen leichter Frost bis -2 Grad. In der Nordosthälfte leichter Frost bis -5 Grad, in Vorpommern mäßiger Frost bis -8 Grad.
Am Dienstag von Schleswig-Holstein bis zur Oder Dauerfrost zwischen -3 und 0 Grad.
In der Nacht zum Mittwoch im Süden und der Mitte in tiefer gelegenen Regionen teils frostfrei, sonst leichter Frost zwischen 0 und -3 Grad, in Hochlagen um -5 Grad. Im Norden allgemein frostig, meist bei Tiefstwerten zwischen -1 und -5 Grad, von Schleswig-Holstein bis nach Vorpommern regional bis -7 Grad.