Letzte Aktualisierung: 19.07.2026, 05.20 Uhr
Zwischen einem umfangreichen Hoch über dem Ostatlantik und tiefem Luftdruck über Skandinavien gelangt am Wochenende schubweise nicht mehr so warme Meeresluft von der Nordsee nach Deutschland. 

GEWITTER/STARKREGEN:
Vom Oberrheingraben Franken und Südthüringen bis nach Sachsen lokale Gewitter, dabei lokal eng begrenzt Starkregen um 15 l/qm möglich, gebietsweise auch mehrstündig 20 bis 30 l/qm, bis zum Mittag südostwärts abziehend. 
Zudem von der Nordsee auf das nördliche Niedersachsen und die Elbmündung übergreifend teils wiederholte gewittrige Regenfälle, bis zum Mittag anhaltend. Dabei gebietsweise mehrstündiger Starkregen mit 20 bis 30 l/qm binnen 6 Stunden, kleinräumig auch unwetterartiger Starkregen mit mehr als 40 l/qm nicht ausgeschlossen. 

Am Nachmittag im Norden und Osten sowie von Oberschwaben bis zum Inn einzelne Gewitter, teils mit Starkregen um 15 l/qm binnen kurzer Zeit, kleinkörnigem Hagel und stürmischen Böen um 65 km/h (Bft 8).

In der Nacht zum Montag im Nordosten gebietsweise noch teils gewittrige Regenfälle, kleinräumig Starkregen um 15 l/qm binnen einer Stunde nicht ausgeschlossen.

WIND:
Zunächst nur an der ostfriesischen Küste, im Tagesverlauf von den Küsten auch bis in die mittleren und östlichen Landesteile erneut auffrischender Nordwestwind. In freien Lagen und in Schauernähe einzelne steife Böen um 55 km/h (Bft 7). Auf dem Brocken mitunter stürmische Böen um 70 km/h (Bft 8).

In der Nacht zum Montag an den Küsten weiterhin gebietsweise steife, exponiert teils stürmische Böen (Bft 7-8) aus Nordwest.