Letzte Aktualisierung: 23.10.2026, 17.00 Uhr
Ein Sturmtief zieht vom Ärmelkanal über die Niederlande zur Deutschen Bucht.  Es beeinflusst mit seinen Ausläufern und seinem Windfeld große Teile Deutschlands. Auch am Wochenende bleibt es unter Tiefdruckeinfluss unbeständig aber mild. 

WIND/STURM:
Heute von Westen und Südwesten bis zur Mitte rasch auflebender Süd- bis Südwestwind mit verbreitet starken bis stürmischen Böen (Bft 7/8, 55 bis 75 km/h). Auf den Bergen Sturmböen bis orkanartige Böen (Bft 9-11, 80 bis 110 km/h). An der Nordsee stürmische Böen aus Südost (Bft 8), über der freien Nordsee am Abend auch schwere Sturmböen Bft 10 (bis 100 km/h). 

Höhepunkt der Windentwicklung am Abend und in der ersten Nachthälfte. Dann in den westlichen Landesteilen stürmische Böen und Sturmböen Bft 8/9 (70 bis 85 km/h) aus Südwest bis West. Vom Rheinland bis zum Emsland einzelne schwere Sturmböen (Bft 10, bis 100 km/h) nicht ausgeschlossen. In der Folge zwar allmähliche Windabschwächung, vor allem im Norden sowie im Bergland aber weiterhin windig bis stürmisch. 

Am Samstag mitunter stark böig auffrischender Südwest- bis Westwind mit steifen, vereinzelt stürmischen Böen (Bft 7-8, bis 70 km/h). In exponierten Hochlagen sowie an der Nordsee einzelne Sturmböen Bft 9 (bis 85 km/h), auf dem Brocken noch etwas darüber. 

GEWITTER:
Heute im Südwesten ab dem Nachmittag einzelne starke Gewitter mit Sturmböen (Bft 8/9, 60 bis 85 km/h).

SCHNEE:
In der Nacht zum Samstag in den Alpen oberhalb etwa 1200 bis 1500 m bis 5 cm, in den Hochlagen der Berchtesgadener Alpen auch etwas mehr Neuschnee.
 
DAUERREGEN:
Bis Samstagmorgen in Staulagen einiger westlicher Mittelgebirge immer wieder Regen mit Gesamtmengen zwischen 30 und 40 l/qm.