Letzte Aktualisierung: 29.03.2026, 11.56 Uhr
Die eingeflossene kühle Meeresluft gelangt heute tagsüber unter Zwischenhocheinfluss. In der Nacht zum Montag folgt bereits die Passage des nächsten atlantischen Tiefausläufers. Auf dessen Rückseite fließt am Montag labil geschichtete Meereskaltluft ein.
GLÄTTE/SCHNEE:
Heute tagsüber an den Alpen Schneefall, dabei noch wenige Zentimeter Neuschneeakkumulation möglich. Von Westen nachlassend.
In der Nacht zum Montag oberhalb von etwa 500 m zunächst in den westlichen Mittelgebirgen, später auch in jenen der Mitte 1 bis 5 cm Schnee. Ausgangs der Nacht auch im Südschwarzwald und im östlichen Bergland einsetzender Schneefall mit 1 bis 5 cm, am Montag auf den gesamten Süden übergreifend. Dabei in den genannten Regionen Glätte durch Schnee.
Am Montag tagsüber im oberen Bergland weiterhin Schneeschauer, über 600 m teils mit Glättegefahr.
An den Alpen ab dem Mittag einsetzender, bis in den Mittwoch hinein andauernder Schneefall. Dabei im Gesamtzeitraum oberhalb 1000 m 20 bis 40 cm Neuschnee, in Staulagen teils darüber. Oberhalb 800 m meist 10 bis 20 cm, in tieferen Lagen geringere Neuschneehöhen, dort vor allem in den Nachtstunden.
FROST/GLÄTTE:
In der Nacht zum Montag im Süden und im Bergland leichter Frost zwischen 0 und -3 Grad. Örtlich Glättegefahr durch überfrierende Nässe.
WIND:
Heute Abend im Nordseeumfeld auffrischender Südwestwind mit ersten steifen Böen bis 60 km/h (Bft 7). In der Nacht zum Montag im Westen und Nordwesten zeitweise böig auffrischender Westwind mit 50 bis 60 km/h (Bft 7), im Bergland stürmischen Böen oder Sturmböen 70 bis 80 km/h (Bft 8 bis 9), auf dem Brocken auch schwere Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10). In der Deutschen Bucht stürmische Böen oder Sturmböen von 65 bis 85 km/h (Bft 8 bis 9) aus Südwest, ausgangs der Nacht dann aus West bis Nordwest.
Am Montag tagsüber abgesehen vom Nordosten vor allem in Schauernähe einzelne steife Böen bis 60 km/h (Bft 7). Auf den Bergen im Tagesverlauf wieder abnehmender Wind.
GEWITTER:
In der Nacht zum Montag im äußersten Nordwesten erste Graupelgewitter mit Böen zwischen 55 und 70 km/h (Bft 7 bis 8) aus West bis Nordwest nicht ausgeschlossen.
Am Montag tagsüber abgesehen vom äußersten Westen einzelne Gewitter möglich, oftmals mit kräftigen Graupelschauern und vorübergehender Glättegefahr durch Matsch. Zudem bei Gewittern Gefahr von stürmischen Böen bis 70 km/h (Bft 8).