Letzte Aktualisierung: 09.10.2026, 19.19 Uhr
Ein von Island Richtung Norwegen ziehendes Tief lenkt mit lebhafter westlicher Strömung erwärmte Meereskaltluft nach Deutschland. Sie sorgt am Wochenende über weite Strecken für wechselhaftes Wetter.
GEWITTER/STARK-/DAUERREGEN:
In den Abendstunden bis in die erste Nachthälfte hinein vom Emsland bis nach Schleswig-Holstein einzelne Gewitter mit steifen bis stürmische Böen bis 70 km/h (7-8 Bft), vereinzelt auch mit Sturmböen bis 85 km/h (9 Bft).
Nach vorübergehender Wetterberuhigung im Laufe der zweiten Nachthälfte, vor allem ausgangs der Nacht, im Nordseeumfeld erneut einzelne Gewitter, dabei Böen um 65 km/h (8 Bft) nicht ausgeschlossen.
Am Samstag in der Nordhälfte im Tagesverlauf von West nach Ost Durchzug einiger Schauerstaffeln. Dabei vor allem im Nordwesten auch einzelne Gewitter mit Böen 7 bis 8 Bft und Graupel.
Im Nordseeumfeld, insbesondere im Bereich der Ostfriesischen Inseln bis hinüber nach Dithmarschen durch wiederholte Schauertätigkeit strichweise Starkregen mit Mengen zwischen 20 und 35 l/qm in mehreren Stunden. Gesamtregenmenge von Samstag- bis Sonntagmittag 30 bis 50 l/qm.
WIND/STURM:
In der Nacht zum Samstag vor allem im Binnenland, später auch in den Mittelgebirgen abnehmender Wind.
An der Nordsee aber weiterhin steife bis stürmische Böen bis 70 km/h (7-8 Bft) aus westlichen Richtungen. An exponierten Abschnitten der Ostseeküste einzelne steife Böen um 55 km/h (7 Bft) aus West bis Südwest. In den Kamm- und Gipfellagen im Laufe der zweiten Nachthälfte nur noch einzelne stürmische Böen 8 Bft, auf dem Brocken aber bis in die Frühstunden noch Sturmböen 9 Bft.
Am Samstag im Nordwesten und Norden wieder auffrischender West- bis Südwestwind mit steifen, an den Küsten, insbesondere der Nordsee, auch mit stürmischen Böen (7 bis 8 Bft). In den Gipfellagen einzelne Mittelgebirge stürmische Böen, auf dem Brocken und anfangs auf dem Fichtelberg Sturmböen 9 Bft. Zum Abend hin abnehmender Wind.
DAUERREGEN:
In den Weststaulagen einiger Mittelgebirge bis Samstagfrüh Dauerregen, dabei kleinräumig Mengen zwischen 25 und 40 l/m² in 12 bis 18 Stunden nicht ausgeschlossen, insbesondere im Bergischen Land bzw. westlichen Sauerland, im Westerwald, im Harz und im Thüringer Wald.