Letzte Aktualisierung: 18.02.2026, 19.38 Uhr
Die eingeflossene Meereskaltluft gelangt unter Zwischenhocheinfluss. Im Tagesverlauf greift der Ausläufer eines Tiefs über dem nahen Atlantik auf den Westen und Süden Deutschlands über.
SCHNEE:
Bis heute Nachmittag vor allem im Osten und der östlichen Mitte noch gebietsweise leichter Schneefall. Dabei aber nur geringer Neuschneezuwachs.
Darüber hinaus im Südwesten aufkommende Niederschläge, bis zum Abend etwa zu einer Linie Saarland-Alpenvorland vorankommend. In tiefen Lagen rasch in Regen übergehend, bzw. bereits als Regen beginnend. Sonst Schneefall mit 1 bis 5 cm Neuschnee, im Schwarzwald auch um 10 cm.
In der Nacht zum Donnerstag etwa bis zu einer Linie Münsterland/Nordhessen/Nord- und Ostbayern vorankommende Niederschläge. Dabei häufig bis in tiefe Lagen 1 bis 5 cm, vor allem in Staulagen der westlichen und zentralen Mittelgebirge 10 bis 15 cm Neuschnee in 6 bis 12 Stunden. In der zweiten Nachthälfte auch vom Niederrhein und dem Münsterland bis in das Ruhrgebiet bis zu 10 cm Neuschnee in 6 Stunden nicht ausgeschlossen, Entwicklung aber noch unsicher. Im Südwesten und im äußersten Süden Übergang in Regen oder nachlassender Niederschlag.
Am Donnerstag vor allem in einem vom Niederrhein über Hessen bis zur Oberpfalz reichenden Korridor zunächst noch Schneefälle, Tendenz spätestens ab Mittag nachlassend. Nochmal 1 bis 5, in Staulagen bis zu 10 cm Neuschnee.
Ab dem Nachmittag bis weit in die Nacht zum Freitag dann im Süden, insbesondere in Bayern (außer Oberfranken), mit Abstrichen auch im östlichen Baden-Württemberg aufkommender Schneefall bis in tiefe Lagen. Neuschneemengen bis Freitag früh 1 bis 10, südlich der Donau gebietsweise über 10, im höheren Alpenvorland teils um 20, im Allgäu in Staulagen bis zu 40 cm.
GLÄTTE/GLATTEIS:
Heute tagsüber vor allem im Bergland sowie bei Dauerfrost im Norden und Osten weiterhin Glätte durch überfrorene Nässe oder etwas Neuschnee.
In der Nacht zum Donnerstag im Südwesten und im äußersten Süden Übergang der Niederschläge in Regen. Dabei örtlich Glatteis durch gefrierenden Regen möglich.
WIND/STURM:
In der Nacht zum sowie am Donnerstag leichte Windzunahme. Dann im Bergland Böen um 55 km/h (Bft 7), in exponierten Lagen Sturmböen zwischen 65 und 75 km/h (Bft 8 bis 9) aus Ost bis Südost. Auch an der niedersächsischen Nordseeküste sowie auf Helgoland auffrischender Wind um Ost mit steifen, exponiert stürmischen Böen 7-8 Bft.
FROST:
Heute tagsüber im Norden und Osten sowie in den meisten Mittelgebirgen oft Dauerfrost von -3 bis 0 Grad.
In der Nacht zum Donnerstag in tiefen Lagen des Westens und Südwestens frostfrei, sonst verbreitet leichter, im Norden und Osten auch mäßiger Frost. Im äußersten Norden und Nordosten auch strenger Frost bis -12 Grad.
Am Donnerstag im Norden und Nordosten gebietsweise leichter Dauerfrost.