Letzte Aktualisierung: 24.12.2025, 23.43 Uhr
Mit einer östlichen Strömung fließen an den Weihnachtsfeiertagen kalte Luftmassen aus Osteuropa nach Deutschland. Unter Hochdruckeinfluss ist dabei allgemein trockene Luft wetterwirksam. 

WIND:
In der zweiten Nachthälfte über der Mitte und dem Süden noch lebhafter Ost- bis Nordostwind mit steifen bis stürmischen Böen, von 55 bis 70 km/h, Bft 7 bis 8 aus. In höheren, exponierten Berglagen Sturmböen und schwere Sturmböen, 9 bis 10 Bft. Bis zum Morgen langsam nachlassender Wind.

Am Donnerstag in Kamm- und Gipfellagen weiter steife bis stürmische Böen (Bft 7/8, 55 bis 75 km/h), exponiert Sturmböen (Bft9, um 80 km/h). Im Westen und Südwesten in für Nordostwind anfälligen tiefen Lagen zeitweise Windböen (Bft 7) nicht ausgeschlossen.

In der Nacht zum Freitag und am Freitag selbst lediglich exponiert im Bergland noch steife bis stürmische Böen (Bft 7-8) aus Ost. 

FROST/GLÄTTE/SCHNEE:
In der Nacht zum Donnerstag, abgesehen von den Nordseeinseln, verbreitet leichter bis mäßiger Frost zwischen -1 und -9, von der der Mitte bis in den Osten gebietsweise auch strenger Frost zwischen -10 und -12 Grad. Vereinzelt auf Nebenstrecken oder im höheren Bergland Glättegefahr. Im Süden streckenweise Glätte durch den gefallenen Schnee. 

Am Donnerstag, dem 1. Weihnachtsfeiertag, im Norden und Osten verbreitet, im Rest des Landes gebietsweise leichter Dauerfrost. Im Thüringer Becken und in Hochlagen der Mittelgebirge teils auch mäßiger Dauerfrost (-8 bis -5 Grad).

In der Nacht zum Freitag leichter, oft auch mäßiger Frost zwischen -9 und -2 Grad. Von Ostsachsen über Brandenburg bis nach Ostniedersachsen gebietsweise auch strenger Frost zwischen -10 und -12 Grad. In trockener Luft nur ganz vereinzelt Glätte.

Am Freitag gebietsweise, vor allem in Regionen mit Hochnebel, leichter Dauerfrost zwischen -4 und 0 Grad.