Letzte Aktualisierung: 20.08.2026, 07.00 Uhr
Süddeutschland liegt im Bereich einer Luftmassengrenze, welche nur langsam nach Süden vorankommt. Sie trennt mäßig warme Meeresluft im Nordwesten von sommerlich warmer Luft im Südosten. Nach Abzug der Front am Freitag kommt von Westen eine weitere Störung aufgezogen, welche für verbreitete Labilisierung der Luftmasse sorgt.
GEWITTER:
Bis Freitagnachmittag liegt der Schwerpunkt der Gewittertätigkeit zunächst südlich der Donau und im Bereich der Schwäbischen Alb, sonst gibt es nur vereinzelt Gewitter, im Westen und Norden steigt die Wahrscheinlichkeit dann Freitagnachmittag deutlich an. Begleiterscheinungen sind vor allem Starkregen um 20 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde und teils auch mehrstündig (3 bis 6 Stunden) mit Werten um 30 Liter pro Quadratmeter. Im Bereich der Schwäbischen Alb und südlich der Donau sind Unwetter mit um 30 Liter in einer Stunde oder 40 Liter in 3 Stunden nicht ausgeschlossen. Das Erreichen von Starkregenschwellen ist auch möglich ohne dass immer Gewitter damit einhergehen.
WIND:
Heute oberhalb 800 Metern Windböen bis 60 km/h aus West.