VHDL13 DWOG 141700 Deutscher Wetterdienst Wetter- und Warnlage für Deutschland ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am Samstag, 14.02.2026, 20:00 Uhr Häufig Frost und Glätte, im Süden gebietsweise Schneefall, im Alpenraum markant. Sonntagnachmittag von Westen aufkommender neuer Schneefall, nachts ostwärts vorankommend, im Bergland teils kräftig. Wetter- und Warnlage: Die nach Deutschland eingeflossene Polarluft gelangt am Sonntag unter Zwischenhocheinfluss. In der Nacht zum Montag greift der nächste Tiefausläufer mit milderer Luft von Westen auf uns über. SCHNEE/GLÄTTE: In der Nacht zum Sonntag und bis Sonntagvormittag gebietsweise im Süden und in den östlichen Mittelgebirgen Schneefall mit Neuschneehöhen zwischen 1 und 5 cm. Im Alpenvorland meist 5 bis 10 cm Neuschnee, am Alpenrand und in den Alpen 10 bis 20 cm Neuschnee bis Sonntagvormittag. Sonst gebietsweise Glättegefahr durch überfrierende Nässe oder geringfügigen Schneefall. Am Sonntag anfangs im Alpenraum noch leichter Schneefall, weiter nachlassend und auch sonst noch streckenweise Glätte. Am späten Nachmittag im äußersten Westen einsetzender Schneefall. Dort bis zum Abend 1 bis 3 cm Neuschnee. In der Nacht zum Montag weiter ost-, nordostwärts vorankommende Schneefälle, von Westen später in tieferen Lagen wieder in Regen übergehend. Zuvor häufig 1 bis 5 cm Neuschnee, in den Mittelgebirgen und an den Alpen 5 bis 10 cm, in manchen Staulagen auch um 15 cm Neuschnee, häufig innerhalb von 6 Stunden. GEWITTER: Montagfrüh im Westen und Südwesten einzelne kurze Gewitter mit Böen Bft 7 nicht ausgeschlossen. WIND: Am Sonntag und in der Nacht zum Montag im höheren Bergland sowie an den Küsten Böen Bft 7, exponiert Bft 8. Im Hochschwarzwald auch Sturmböen Bft 9. Im Westen und Süden auf Südwest drehender Wind, sonst aus Südost. FROST/STRENGER FROST: In der Nacht zum Sonntag im Süden und in der Mitte meist leichter Frost zwischen -1 und -5 Grad, im höheren zentralen Bergland und im Norden oft mäßiger Frost zwischen -5 und -10 Grad. In Holstein und im nördlichen Niedersachsen örtlich strenger Frost unter -10 Grad. Am Sonntag im Norden und Osten sowie in den Mittelgebirgen oberhalb 600 m gebietsweise leichter Dauerfrost. In der Nacht zum Montag mit Ausnahme einiger tieferer Lagen im Westen und Südwesten verbreitet leichter, im Osten und Nordosten auch mäßiger Frost bis -8 Grad. Detaillierter Wetterablauf: In der Nacht zum Sonntag im Süden und am Nordrand des Erzgebirges Schneefall, an den Alpen kräftig. Sonst nur einzelne Schneeschauer über der Mitte. Von Norden bis in die mittleren Landesteile ausgreifen zunehmend Auflockerungen, teils sternenklar. Gebietsweise Glätte durch Überfrieren. Verbreitet leichter bis mäßiger Frost zwischen -1 und -9 Grad, von der Lüneburger Heide bis nach Holstein bis -12 Grad, am Oberrhein +1 Grad. Am Sonntag an den Alpen nachlassende Dauerschneefälle. Sonst zunächst freundlich mit längeren Sonnenphasen von der Mitte bis in den Norden. Später zunehmende Bewölkung und am späten Nachmittag im äußersten Westen und Südwesten aufkommende Schneefälle. Höchstwerte im Norden und Osten -2 bis +1 Grad, sonst 0 bis 6 Grad. Schwacher bis mäßiger, nachmittags im Westen stark böig auffrischender Wind aus Süd bis Südost, im westlichen Bergland und auf den Nordseeinseln exponiert teils stürmische Böen. In der Nacht zum Montag im Osten und Nordosten noch länger aufgelockert oder klar, später auch dort Wolkenverdichtung. Von Westen und Südwesten nordostwärts über die Mitte sich ausbreitende Schneefälle. Im Westen und Südwesten in den Niederungen in der zweiten Hälfte der Nacht Übergang in Regen, einzelne Gewitter möglich. Gebetsweise erhöhte Glättegefahr! In der Südhälfte Windböen, im höheren Bergland stürmisch. Tiefstwerte +5 Grad am Oberrhein und bis -9 Grad in Ostvorpommern. Am Montag unter Abschwächung bis in den Nordosten vorankommende Schneefälle. Auch im übrigen Land vielfach stärker bewölkt und nur selten Sonne. Dazu wiederholt Schauer, teils auch kurze Graupelgewitter. Nordöstlich des Harzes oft dauerfrostig mit -3 bis 0 Grad. Weiter nach Südwesten milder, am Oberrhein bis +10 Grad. An der Ostsee frischer und stark böiger Südostwind, exponiert stürmisch. In der Südhälfte frischer, im Bergland starker West-, Südwestwind mit Windböen, im höheren Bergland Sturmböen. In der Nacht zum Dienstag verbreitet schauerartig verstärkte Niederschläge, im Bergland und im Nordosten durchgängig als Schnee. Sonst zunächst noch teils Regen, bis zum Morgen allmählich absinkende Schneefallgrenze. Gebietsweise Glätte. Tiefstwerte in der Südwesthälfte +5 bis 0 Grad und weiter windig, im Bergland stürmisch. In der Nordosthälfte 0 bis -6 Grad. Am Dienstag im Nordosten einzelne Schneeschauer. Sonst häufig Regen oder Schnee, in Nordweststaulagen länger anhaltende Schneefälle, an den Alpen auch kräftig. Östlich der Weser meist leichter Dauerfrost, sonst 1 bis 6 Grad. Im Süden und Westen mäßiger bis frischer, im Bergland in Böen stürmischer West- bis Nordwestwind. In der Nacht zum Mittwoch meist abklingende Niederschläge und gebietsweise Auflockerungen. Tiefstwerte -2 bis -8, in Rheinnähe um 0 Grad. Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, Dipl.-Met. Johanna Anger