Letzte Aktualisierung: 08.01.2026, 12.06 Uhr
Hessen liegt im Einfluss atlantischer Tiefdruckgebiete und deren Ausläufer. Dabei bleibt zunächst noch kalte Luft polaren Ursprungs wetterwirksam, bevor im Tagesverlauf zunehmend milde Atlantikluft das Land vorübergehend flutet.
FROST:
Tagsüber in Hochlagen noch leichter Dauerfrost zwischen 0 und -3 Grad.
In der Nacht zum Freitag abgesehen vom Rhein-Main-Gebiet verbreitet leichter Frost zwischen 0 und -4 Grad.
Morgen tagsüber vor allem in höchsten Lagen teils leichter Dauerfrost um -1 Grad, nachmittags von Norden wieder Abkühlung.
GLÄTTE/SCHNEE/SCHNEEVERWEHUNGEN/GLATTEIS:
Am Vormittag noch vereinzelt etwas Schnee, abschwächend und ohne nennenswerten Neuschnee. Verbreitet Glätte durch Schnee und überfrierende Nässe.
Ab dem Nachmittag von Südwesten aufziehende und über die Südhälfte ausgreifende leichte Schneefälle, zum Abend im äußersten Südwesten in Regen übergehend, teils gefrierend, erhöhte Glättegefahr. Nur stellenweise mal 1-3 cm, im Odenwald bis 5 cm Neuschnee.
In der Nacht zum Freitag von Südwesten sich auf das gesamte Land ausbreitende, teils kräftige Niederschläge, anfangs teils bis in tiefe Lagen Schnee, im Verlauf von Südwesten bis in höhere Lagen in Regen übergehend, im Übergangsbereich vereinzelt Glatteis durch gefrierenden Regen möglich. Sonst innerhalb von 6 Stunden 1 bis 5, lokal bis 8 cm Neuschnee, oberhalb von 400 bis 600 m sowie im äußersten Nordosten auch im Laufe der Nacht verbreitet 5 bis 10, lokal auch um 15 cm Neuschnee, hier oberhalb 600 m teils auch Schneeverwehungen.
Am Freitag tagsüber zunächst nordostwärts abziehende, von Westen gleichzeitig erneut aufkommende Niederschläge. Dabei bis zum Mittag allmählich wieder auf 300-500 m, eingangs der Nacht dann verbreitet bis in tiefe Lagen absinkende Schneefallgrenze. Dabei bis in die Nacht zum Samstag im Bergland verbreitet 5-10, in Staulagen auch 10-20 cm Neuschnee, dazu auch Schneeverwehungen (lokal UNWETTER möglich). In tieferen Lagen in Nordhessen ab dem Nachmittag, sonst ab der Nacht zum Samstag meist 1-5, lokal 5-10 cm. Verbreitet Glätte durch Schnee/Schneematsch und Überfrieren.
WIND:
In der Nacht zum Freitag auffrischender, teils stark böiger Wind von Südost auf Süd drehend, in den Hochlagen starke bis stürmische Böen von 50 bis 70 km/h (Bft 7-8). Tagsüber weiter auffrischender Südwind. Dann in der Südhälfte und im Bergland verbreitet starke bis stürmische Böen zwischen 55 und 70 km/h (Bft 7-8), exponiert Sturmböen um 85 km/h (Bft 9). Nachmittags von Norden allmählich nachlassender Wind.