Letzte Aktualisierung: 03.09.2026, 19.45 Uhr
Ausgehend von einem Tiefdrucksystem nördlich von Schottland wird mit einer westlichen bis südwestlichen Strömung zunehmend feuchte, mäßig warme Luft nach Norddeutschland geführt. Diese führt am Freitag zu niederschlagsreichem Wetter. Ab Samstag setzt sich zeitweise Hochdruckeinfluss durch. 

WIND:
Am Donnerstag an den Küsten verbreitete Windböen um 55 km/h (Bft 7) aus westlicher Richtung. In der Nacht zum Freitag zeitweise abschwächend, bevor ab den Morgenstunden der Wind erneut böig auffrischt. Am Freitag entlang der Küste verbreitet Windböen, in exponierten Lagen stürmische Böen um 70 km/h (Bft 8) aus westlicher Richtung. Im Binnenland im Tagesverlauf ebenfalls Wind- und stürmische Böen, in exponierten Lagen Südniedersachsens einzelne Sturmböen um 80 km/h (Bft 9) nicht ausgeschlossen. Zum Abend im Binnenland abschwächend, an den Küsten anhaltend.
Am Samstag bis in die Nacht zum Sonntag an der See zeitweise Windböen und teils stürmische Böen aus West bis Nordwest, am Samstag tagsüber auch auf das Binnenland übergreifend.

GEWITTER: 
Am Freitagnachmittag mit geringer Wahrscheinlichkeit lokal starke Gewitter mit stürmischen Böen um 65 km/h (Bft 8) nicht ausgeschlossen. Ausgangs der Nacht zum Samstag und am Samstagmorgen einzelne Gewitter, insbesondere an der Küste, nicht ausgeschlossen.

STARKREGEN (UNWETTER):
Am Freitagvormittag bis in den Nachmittag von Ostfriesland über das Weser-Elbe-Dreieck und den Raum Hamburg bis ins nördliche Wendland Starkregen zwischen 20 und 35 l/qm in 6 Stunden wahrscheinlich. UNWETTERartige Mengen bis 50 l/qm in 6 Stunden vom nördlichen Emsland bis zum Weser-Elbe-Dreieck nicht ausgeschlossen.