Letzte Aktualisierung: 06.05.2026, 06.12 Uhr
Eine Tiefdruckrinne über dem südlichen Mitteleuropa füllt sich nur langsam auf, während sich über Skandinavien allmählich hoher Luftdruck durchsetzt. Wellende Tiefausläufer beeinflussen Norddeutschland, sie trennen trocken Luft zwischen Ems und Ostsee von feucht-labiler Luft weiter südöstlich.

STARKREGEN / DAUERREGEN / GEWITTER:
In einem Streifen vom Harz und Weserbergland bis zum Mittellandkanal Anhalten der in der Nacht zum Mittwoch eingesetzten Regenfälle. Dabei verbreitet aufsummiert Niederschlagsmengen um 20 l/qm in 6 Stunden (Starkregen), bzw. zwischen 25 und 40 l/qm in 12 Stunden (Dauerregen). Südlich davon zeitweise weitere Regenfälle, Niederschlagsmengen aber zumeist nicht mehr warnwürdig mit Ausnahme einzelner lokaler Gewitter (siehe unten).
Am Mittwoch selbst tagsüber dann Verlagerung des Regenschwerpunkts nach Norden mit abnehmender Intensität. Ungefähr zwischen Weser und Südheide örtlich Gesamtmengen bis 25 l/qm in 12 Stunden nicht ausgeschlossen, ansonsten unterhalb warnwürdiger Schwellen.
Im äußersten Südosten in den Nachmittagsstunden vorübergehend einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen, dabei lokal Starkregen bis 20 l/qm in einer Stunde möglich.
 
WIND:
Mittwochnachmittag und -abend an der Küste sowie auf den Inseln einzelne Windböen um 55 km/h (Bft 7) aus Nord bis Nordost gering wahrscheinlich.