Letzte Aktualisierung: 09.01.2026, 04.15 Uhr
Ein Sturmtief zieht vom Englischen Kanal zur Mitte Deutschlands. Niedersachsen und Bremen liegen größtenteils nördlich dieses Tiefs im Bereich einer kalten Luftmasse, in die südwestlichen Landesteile kann vorübergehend eine Milderung einsetzen. Zudem stellt sich eine starke Ostströmung ein.
WIND/STURM (UNWETTER):
Zunehmend Sturm aus Ost: Heute Früh an der Küste Windböen und stürmische Böen zwischen 55 und 65 km/h (Bft 7 bis 8), vereinzelt erste Sturmböen bis 80 km/h (Bft 9). Im Laufe des Morgens allmählich auf das Binnenland übergreifende Windböen, im Norden gebietsweise, im Süden vereinzelt stürmische Böen. Gleichzeitig an der See vermehrt Sturmböen und schwere Sturmböen um 95 km/h (Bft 10), auf den Inseln Gefahr einzelner ORKANARTIGER Böen bis 110 km/h (Bft 11) (UNWETTER). In der Nacht zum Samstag nur sehr zögerlich abnehmender Wind.
SCHNEEFALL/SCHNEEVERWEHUNGEN (UNWETTER):
Heute von Südwesten her aufkommender Schneefall, zum Morgen hin die Elbe und Nordsee erreichend und zeitgleich im Südwesten Niedersachsens teils in Regen übergehend. Tagsüber bei ähnlicher Verteilung anhaltend und in 24 Stunden bis zur Nacht zum Samstag im Norden und der Mitte Niedersachsens 10-15 cm Neuschnee, im Süden nur im Bergland 15 cm, im Harz stellenweise bis 30 cm Neuschnee.
Durch den kräftigen Wind Schneeverwehungen, vor allem im Norden und der Mitte auch starke Schneeverwehungen (UNWETTER).
FROST/GLÄTTE/GLATTEIS:
Bis zum heutigen Vormittag verbreitet leichter Frost bis -4 Grad, tagsüber östlich der Weser leichter Dauerfrost bis -3 Grad. In der Nacht zum Samstag teils mäßiger Frost um -7 Grad.
Im Südwesten, etwa vom Emsland zum Weserbergland, bei vorübergehendem Übergang von Schnee zu Regen örtlich Gefahr von Glatteis, dort am Abend wieder in Schnee übergehende Niederschläge.