Letzte Aktualisierung: 07.10.2026, 11.09 Uhr
Der Hochdruckeinfluss über Mitteleuropa schwächt sich ab. Zum Donnerstag überquert uns von Westen eine markante Kaltfront, die mit einem Schwall maritimer Polarluft das Ende der tagsüber spätsommerlichen Wärme einleitet. 

GEWITTER/STARKREGEN:
Heute Abend im Westen und Südwesten einzelne Gewitter, in der Nacht zum Donnerstag nach Nordosten ausgreifend. Dabei Starkregen um 20 l/qm in einer Stunde und stürmische Böen bis 65 km/h (8 Bft) nicht ausgeschlossen. Darüber hinaus im westlichen Mittelgebirgsraum mit geringer Wahrscheinlichkeit stellenweise ungewittriger Starkregen (20 bis 35 l/qm innert weniger Stunden).

Am Donnerstagvormittag im Südschwarzwald mehrstündiger Starkregen nicht ausgeschlossen. Ansonsten vor allem im Südosten einzelne Gewitter mit Starkregen und Böen 7-8 Bft möglich 

DAUERREGEN:
Am Donnerstag bis in die Nacht zum Freitag am Alpenrand teils länger andauernder Regen. Vor allem zwischen Allgäu und Werdenfelser Land Mengen zwischen 30 und 40, in Staulagen bis zu 50 l/qm möglich.

SCHNEEFALL:
In der Nacht zum Freitag in den Alpen auf etwa 1500 m sinkende Schneefallgrenze. Darüber bis zum Morgen eine wenige Zentimeter dünne Neuschneeauflage.  

WIND/STURM:
In der Nacht zum Donnerstag im Westen von Süd auf Nordwest drehender und mitunter böig auffrischender Wind. Im Tiefland nur vereinzelt, im höheren Bergland häufiger Böen 7 Bft (bis 60 km/h), in exponierten Hochlagen stürmische Böen 8 Bft (um 70 km/h). An der Nordsee bis weit in den Donnerstag andauernd stürmischer Nordwest- bis Nordwind, teils mit Sturmböen 9 Bft (um 80 km/h). 

Am Donnerstag auch an der Ostsee Winddrehung auf Nordwest. Dabei zunehmend windig bis stürmisch mit Böen 7-8 Bft. Darüber hinaus zeitweise auffrischender Nordwestwind mit einzelnen steifen Böen 7 Bft im Tiefland. Im höheren Bergland häufiger Böen 7-8 Bft, auf dem Brocken 9 Bft.