Letzte Aktualisierung: 10.10.2026, 03.42 Uhr
Ein nach Norwegen ziehendes Tief lenkt mit lebhafter westlicher Strömung erwärmte Meereskaltluft nach Deutschland. Sie sorgt am Wochenende für wechselhaftes Wetter.
GEWITTER/STARK-/DAUERREGEN:
Nach vorübergehender Wetterberuhigung im Laufe der zweiten Nachthälfte im Nordseeumfeld erneut einzelne Gewitter, dabei Böen um 65 km/h (8 Bft) nicht ausgeschlossen.
Am Samstag in der Nordhälfte im Tagesverlauf von West nach Ost Durchzug einiger Schauerstaffeln. Dabei vor allem im Nordwesten auch einzelne Gewitter mit Böen zwischen 50 und 70 km/h (7 bis 8 Bft) und Graupel.
Im Nordseeumfeld, insbesondere im Bereich der Ostfriesischen Inseln bis hinüber nach Dithmarschen durch wiederholte Schauertätigkeit strichweise Starkregen mit Mengen zwischen 20 und 35 l/qm in mehreren Stunden. Gesamtregenmenge von Samstag- bis Sonntagmittag 30 bis 50 l/qm.
WIND/STURM:
In der Nacht zum Samstag vor allem im Binnenland, später auch in den Mittelgebirgen abnehmender Wind. An der Nordsee aber weiterhin steife bis stürmische Böen bis 70 km/h (7 bis 8 Bft) aus westlichen Richtungen. An exponierten Abschnitten der Ostseeküste einzelne steife Böen um 55 km/h (7 Bft) aus West bis Südwest. In den Kamm- und Gipfellagen im Laufe der zweiten Nachthälfte nur noch einzelne stürmische Böen bis 70 km/h (8 Bft), auf dem Brocken aber bis in die Frühstunden noch Sturmböen bis 85 km/h (9 Bft).
Am Samstag im Nordwesten und Norden wieder auffrischender West- bis Südwestwind mit steifen Böen bis 60 km/h (7 Bft), an den Küsten, insbesondere der Nordsee, auch mit stürmischen Böen bis 70 km/h (8 Bft). In den Gipfellagen einzelner Mittelgebirge stürmische Böen, auf dem Brocken und anfangs auf dem Fichtelberg Sturmböen bis 85 km/h (9 Bft). Zum Abend hin generell abnehmender Wind.
DAUERREGEN:
In den Weststaulagen des Harzes bis zum Morgen Dauerregen, dabei kleinräumig Mengen zwischen 25 und 40 l/m² in 12 bis 18 Stunden nicht ausgeschlossen.