Letzte Aktualisierung: 13.02.2026, 02.20 Uhr
Eine von den Britischen Inseln über Norddeutschland bis nach Nordpolen reichende Tiefdruckrinne trennt sehr milde und feuchte Luft im Großteil des Landes von der nach wie vor kälteren Luftmasse im Norden und Nordosten. Zum Wochenende stößt die Kaltluft wieder südwärts bis zu den Alpen vor. 

DAUERREGEN/TAUWETTER:
Bis zum Vormittag im Süden, Westen und Teilen der Mitte noch wiederholt Regen. Vor allem in den südwestlichen und südlichen Mittegebirgen sowie dem Allgäu Niederschlagsmengen von 30 bis 60, örtlich bis 80 l/qm in 48 bis 60 Stunden sowie Tauwetter bis in die höchsten Lagen. Im Tagesverlauf nachlassende Niederschläge und Entspannung der Dauerregen- und Tauwettersituation.

SCHNEE/GLÄTTE:
In den Frühstunden allmählich auch in der Norddeutschen Tiefebene Übergang der Niederschläge in Schnee. Dabei 1 bis 5 cm Neuschnee und Glätte, in Ostvorpommern gebietsweise auch bis 8 cm binnen 12 Stunden.
An den Alpen oberhalb von 1000 bis 1200 m Übergang der Niederschläge in Schnee, ebenfalls einige Zentimeter Neuschnee, in den Allgäuer Alpen um 10 cm.

Tagsüber bis etwa zum Nordrand der Mittelgebirge Übergang der leichten Niederschläge in Schnee, gebietsweise 1 bis 3, lokal bis 5 cm Zentimeter Neuschnee. Schwerpunkt vor allem über der Nordhälfte Niedersachsens, bis zum Abend über die Altmark bis nach Nordbrandenburg verlagernd.

In der Nacht zum Samstag im Nordosten noch gebietsweise leichter Schneefall, aber maximal 1 bis 3 cm Neuschnee. Zudem von der Pfalz bis zum Odenwald in den Frühstunden teils mäßiger Schneefall mit 3 bis 6 cm Neuschnee binnen weniger Stunden. In einem breiten Streifen über der Mitte von NRW bis zum Erzgebirge lokal auch gefrierender Sprühregen möglich. Recht verbreitet Glättegefahr durch überfrierende Nässe oder geringfügigen Schnee. 

FROST:
Ganz im Norden stellenweise leichter Dauerfrost um -1 Grad.
In der Nacht zum Samstag bis auf einige Regionen im Süden und Südwesten verbreitet leichter Frost zwischen -1 und -5 Grad.

WIND:
Anfangs im Bergland noch Sturmböen bis 85 km/h (8 bis 9 Bft), weiter nachlassend. Zudem an einigen Küstenabschnitten - insbesondere an der vorpommerschen Ostseeküste - noch einzelne steife Böen bis 60 km/h (7 Bft), an der Nordspitze Rügens um 70 km/h (8 Bft) aus Nordost.
Im Tagesverlauf auch in den Gipfellagen der Mittelgebirge und der Alpen keine warnrelevanten Böen mehr.