Letzte Aktualisierung: 16.09.2026, 15.00 Uhr
Die Kaltfront eines Skandinavientiefs überquert Deutschland von Nordwest nach Südost. Dabei wird die sehr warme Subtropikluft durch etwas kühlere Meeresluft ersetzt.  

GEWITTER/STARKREGEN:
Zunächst in einem Streifen von der Eifel über die Lüneburger Heide hinweg bis zur Ostsee gewittrige Regenfälle. Dabei lokal Gefahr von Starkregen um 15 l/qm binnen einer Stunde, stürmischen Böen um 70 km/h (Bft 8) und kleinkörnigem Hagel. Im Laufe des Vormittags ostwärts ziehend und abschwächend.

Am Nachmittag dann südlich dieses Streifens - etwa vom Erzgebirge bis zu den Alpen - lokal kräftige Gewitter mit Starkregen bis 25 l/qm, Sturmböen bis 85 km/h (Bft 9) und kleinem Hagel. Vereinzelt stärkere (unwetterartige) Entwicklungen mit Starkregen um 30 l/qm, schweren Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10) und Hagel bis 2 cm nicht ausgeschlossen. 

Zudem auch in Niedersachsen und NRW lokal einzelne kurze, aber deutlich schwächere Gewitter, meist nur mit Windböen bis 60 km/h (Bft 7) und Graupel. In der Nacht zum Donnerstag überall abklingend.

STARK-/DAUERREGEN:
Am Abend und in der Nacht zum Donnerstag an den Alpen und in Südostbayern Übergang von Gewittern in teils länger anhaltenden Regen. Dabei Mengen zwischen 30 und 40 l/qm in 12 Stunden, teils auch innerhalb weniger Stunden möglich.

NEBEL:
In der Nacht zum Donnerstag vom Süden bis in die mittleren Landesteile stellenweise dichtere Nebelfelder.

WIND: 
Ab Donnerstagfrüh an der Nordsee zunehmend steife Böen um 55 km/h (Bft 7) aus Südwest, auf den Inseln im Tagesverlauf zunehmend stürmische Böen um 65 km/h (Bft 8).