Letzte Aktualisierung: 01.07.2026, 20.30 Uhr
Mit auf West bis Nord drehenden Winden strömt mäßig warme bis warme Meeresluft nach Deutschland, die im Westen unter leichten Hochdruckeinfluss gelangt. Ab Donnerstag macht sich vor allem im Norden ein von Schottland nach Südskandinavien ziehendes Tief bemerkbar.   

GEWITTER/STARKREGEN (teils UNWETTER):
Heute Abend und in der ersten Nachthälfte vor allem im Süden, Osten sowie im Nordosten einzelne kräftige Gewitter, die mit Starkregen zwischen 15 und 25 l/qm in kurzer Zeit bzw. 20 bis 35 l/qm in wenigen Stunden, Hagel um 2 cm Durchmesser und steife, stürmische oder Sturmböen bis 80 km/h (Bft 7-9) einhergehen. Regional begrenzt ist Unwetter durch heftigen Starkregen (ein- oder mehrstündig) möglich. Im Verlauf nachlassende Gewitterneigung, in der zweiten Nachthälfte weitgehend Wetterberuhigung.  

Am Donnerstag im äußersten Norden vereinzelte Gewitter mit kleinem Hagel und stürmischen Böen bis 70 km/h (Bft 8) nicht ausgeschlossen.

WIND/STURM:
Am Donnerstag zunächst im Nordseeumfeld und in Schleswig-Holstein, ab dem Nachmittag auch an der Ostsee merklich auffrischender Wind, zunächst aus Südwest, später auf West bis Nordwest drehend. Dabei steife bis stürmische Böen bis 70 km/h (Bft 7-8), an der Nordsee am Nachmittag auch Sturmböen bis 85 km/h (Bft 9), auf Sylt einzelne schwere Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10) nicht ausgeschlossen. Auf dem Brocken Sturm. 

In der Nacht zum Freitag an den Küsten weiterhin stürmisch, sonst nachlassender Wind.