Letzte Aktualisierung: 09.10.2026, 07.22 Uhr
Von Nordwesten greift das Frontensystem eines von Island zur Norwegischen See ziehenden Tiefs auf Deutschland über und hält den unbeständigen Witterungscharakter aufrecht. Nur ganz im Süden setzt sich heute schwacher Zwischenhocheinfluss durch.
GEWITTER/STARKREGEN:
In den Abendstunden bis in die erste nachthälfte hinein vom Emsland bis nach Schleswig-Holstein einzelne Gewitter mit steifen bis stürmische Böen bis 70 km/h (Bft 7-8), lokal auch mit Sturmböen bis 85 km/h (Bft 9).
Nach vorübergehender Wetterberuhigung im Laufe der zweiten Nachthälfte, vor allem ausgangs der Nacht, im Nordseeumfeld erneut einzelne Gewitter, dabei Böen um 65 km/h (Bft 8) nicht ausgeschlossen.
WIND/STURM:
Tagsüber anfangs in Teilen Vorpommerns vorübergehend steife, an der Küste stürmische Böen (Bft 7-8) aus West bis Nordwest, mittags und nachmittags mit Drehung auf Südwest nachlassend.
Ansonsten im Nordwesten, Westen und in der Mitte rasch auffrischender Südwestwind mit steifen Beön bis 60 km/h (Bft 7), im Nordseeumfeld und in einigen Mittelgebirgshochlagen stürmischen Böen bis 70 km/h (Bft 8), auf exponierten Gipfeln Sturmböen bis 85 km/h (Bft 9), auf dem Brocken teils schwere Sturmböen bis orkanartige Böen zwischen 90 und 110 km/h (Bft 10-11).
In der Nacht zum Samstag vor allem im Binnenland, später auch in den Mittelgebirgen abnehmender Wind.
An der Nordsee aber weiterhin steife bis stürmische Böen aus West bis Nordwest, an exponierten Abschnitten der Ostseeküste einzelne steife Böen aus West bis Südwest. In den Kamm- und Gipfellagen im Laufe der zweiten nachthälfte nur noch einzelne stürmische Böen, auf dem Brocken aber bis in die Frühstunden noch Sturmböen.
DAUERREGEN:
In den Weststaulagen einiger Mittelgebirge ab heute Nachmittag bis Samstagfrüh Dauerregen, dabei kleinräumig Mengen zwischen 25 und 40 l/m² in 12 bis 18 Stunden nicht ausgeschlossen, insbesondere im Bergischen Land bzw. westlichen Sauerland, im Harz und im Thüringer Wald.