SXEU31 DWAV 131800 S Y N O P T I S C H E Ü B E R S I C H T K U R Z F R I S T ausgegeben am Sonntag, den 13.09.2026 um 18 UTC SCHLAGZEILE: Am östlichen Alpenrand bis montagfrüh Dauerregen. Im Südwesten und in der Mitte anfangs vereinzelt Starkregen, teils mit Blitz und Donner. Ab morgen früh erstmal keine markanten Wettererscheinungen. Erst ab Dienstagabend im Westen und Norden örtlich markante Gewitter. Synoptische Entwicklung bis Dienstag 06 UTC ---------------------------------------------------------------- Aktuell ... Nachts zieht die Frontalwelle an der Kaltfront weiter nach Süddeutschland und geht mit länger anhaltenden und konvektiv verstärkten Regenfällen einher, die besonders im Stau des östlichen Alpenrands auch kräftig ausfallen (Dauerregenwarnung läuft). Zusätzlich gibt es auch rückseitig der Welle noch Schauer. Erst zum Ende der Nacht kommt es von Westen zur Wetterberuhigung. 12std. aufsummiert fallen somit besonders entlang und südlich der Donau sowie in Staulagen der östlichen und südlichen Mittelgebirge 10 bis 25 l/qm, im Alpenstau 25 bis 40 l/qm (Dauerregenwarnung läuft). Ansonsten fallen gebietsweise 1 bis 9 l/qm. Im Norden bis zum nördlichen NRW klingt die Schauertätigkeit ab und von Westen klart es häufig auf, sodass sich im Nachtverlauf besonders im Nordwesten teils dichte Nebelfelder bilden. Die Minima liegen zwischen 15 und 7 Grad mit den tiefsten Werten in der Lüneburger Heide bei einem schwachen Westwind. Montag ... wandert der nächste Höhenkeil nach Deutschland und sorgt insgesamt für eine Wetterberuhigung. Dabei stützt der Keil ein Bodenhochdruckgebiet, welches über Süddeutschland ostwärts wandert und die Ostalpen und Tschechien erreicht. Im Nordwesten beginnt der Tag meist neblig-trüb, doch sollte sich das Nebelgrau im Vormittagsverlauf lichten. In der Folge erwartet uns auch hier, wie im Rest der Republik, eine Mischung aus dichter Quellbewölkung und etwas Sonnenschein. Besonders im Bereich Sachsen-Anhalt und Südbaden kann die Sonne auch mal längere Zeit scheinen. Es bleibt hier trocken. Nasser beginnt der Tag noch im Alpenvorland/Alpenstau, wo die Restfeuchte der Front für Regenfälle sorgt, die erst zur Mittagszeit überall im Stau abklingen. In der Folge herrscht am Nachmittag noch ein geringes Schauerrisiko, wobei dieses zum Abend abklingt. Die Höchstwerte liegen von Nordost nach Südwest zwischen 18 und 27 Grad, bei einem schwachen Wind aus Nord bis Nordwest. In der Nacht zum Dienstag erwartet uns deutschlandweit eine störungsfreie Strahlungsnacht (klar, trocken, im Verlauf der Nacht besonders über der Mitte und dem Süden teils dichter Nebel). Einzig den Norden passieren zeitweise dichtere Wolkenfelder ostwärts (durch Warmluftadvektion hervorgerufen). Die Minima liegen von West nach Ost zwischen 14 und 5 Grad mit den tiefsten Werten im Osten, wobei es in der Lausitz bodennah bis 2 Grad abkühlen kann. ---------------------------------------------------------------- Synoptische Entwicklung bis Mittwoch 06 UTC Dienstag ... Die Aussagen vom Frühbericht haben weiter Bestand. Erst ab Dienstagabend steigt im Nordwesten das Gewitterrisiko an, wobei von einzelnen markanten Entwicklungen ausgegangen werden kann (Sturmböen und Starkregen über 15 l/qm). Schauer und einzelne Gewitter der Kaltfront breiten sich im Laufe der Nacht bis zu einer Linie Odergebiet-südliches Baden-Württemberg aus. Modellvergleich und -einschätzung ---------------------------------------------------------------- Die externen Modelle simulieren die oben beschriebene Wetterentwicklung ähnlich. Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach Dipl. Met. Olaf Pels Leusden