VHDL13 DWOG 010300 Deutscher Wetterdienst Wetter- und Warnlage für Deutschland ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am Donnerstag, 01.10.2026, 05:00 Uhr Von Westen aufkommender Regen, im Tagesverlauf teils kräftig mit Starkregen. Vereinzelt Gewitter. Im Osten trocken und noch länger sonnig. Wetter- und Warnlage: Der Ausläufer eines Sturmtiefs über dem Nordostatlantik erreicht heute mit Regenfällen und nicht mehr so warmer Luft den Westen und Nordwesten Deutschlands. Im Osten und Süden dominiert weiterhin Hochdruckeinfluss. NEBEL: Heute früh im Südosten einzelne Nebelfelder. Nur geringe Wahrscheinlichkeit für Sichtweiten unter 150 m. In der Nacht zum Freitag vor allem im Westen einzelne Nebelfelder, dabei lokal Sichtweiten unter 150 m wahrscheinlich. GEWITTER/STARKREGEN: Heute im Tagesverlauf von Baden und der Pfalz über Teile Hessens und Westfalens bis nach Hamburg teils gewittriger Starkregen mit Mengen zwischen 15 und 25 l/qm innert kurzer Zeit bzw. 20 bis 35 l/qm innert weniger Stunden. Lokal auch noch etwas höhere Regenmengen bis 50 l/qm innerhalb weniger Stunden (Unwetter) nicht ausgeschlossen. In der Nacht zum Freitag langsam ostwärts ausgreifende Regenfälle, dabei vor allem im Südwesten sowie in der Mitte stellenweise noch Gefahr von Starkregen zwischen 20 und 35 l/qm innert weniger Stunden, später auch an den Alpen zwischen Bodensee und Karwendel. Ansonsten Tendenz bis zum Morgen aber allmählich nachlassend. Detaillierter Wetterablauf: Heute früh im Westen stark bewölkt und örtlich schon meist leichte Regenfälle. Im Osten überwiegend klar oder gering bewölkt, örtlich Nebel. Tagsüber in der Westhälfte bedeckt mit zunehmend schauerartig verstärkten Regenfällen und einzelnen Gewittern, örtlich Starkregengefahr. In den übrigen Landesteilen zunächst heiter bis sonnig, im Tagesverlauf von Westen zunehmend wolkig, aber noch trocken. Tageshöchstwerte 18 bis 26 Grad, am wärmsten im Osten und Südosten. Schwacher bis mäßiger Wind, in der Westhälfte auf West drehend, sonst überwiegend aus Ost bis Südost. In der Nacht zum Freitag in der Westhälfte aus dichten Wolken weitere schauerartige, vereinzelt gewittrige Regenfälle mit örtlichem Starkregenpotenzial, unter Abschwächung langsam auf die Osthälfte übergreifend. Von Vorpommern bis Niederbayern noch länger gering bewölkt und niederschlagsfrei. Im Westen und Südwesten später abklingender Regen und Auflockerungen, gebietsweise Nebelbildung. Abkühlung auf 15 bis 8 Grad. Am Freitag vom Süden bis in den Osten und Nordosten wolkig bis stark bewölkt und gebietsweise etwas Regen oder einzelne Schauer, zum Abend mehr und mehr Bewölkungsrückgang. Im Westen und Nordwesten nach Nebelauflösung dagegen zunehmend heiter und trocken. Höchsttemperaturen 18 bis 23 Grad. Meist schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen. In der Nacht zum Samstag zunächst überwiegend gering bewölkt, vom Süden bis in den Osten auch wolkig. Im Verlauf gebietsweise teils dichter Nebel. Abkühlung auf 12 bis 6 Grad, an der See milder. Am Samstag nach vormittäglicher Nebelauflösung teils heiter, teils wolkig und höchstens vereinzelt Schauer, vor allem über den Alpen auch einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen. Im Norden wolkiger, gelegentlich etwas Regen. Erwärmung von Nord nach Süd auf 18 bis 24 Grad. Schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen. In der Nacht zum Sonntag im Nordwesten Bewölkungsverdichtung und im Nordseeumfeld Schauer oder etwas Regen. Sonst meist gering bewölkt, teils auch wolkig und im Verlauf gebietsweise Nebel. Abkühlung auf 11 bis 7 Grad, an der See milder. Am Sonntag zunächst häufig neblig. Nachfolgend im Süden gering bewölkt, über dem Bergland im Tagesverlauf Quellwolken, vor allem im Alpenraum Schauer, vereinzelt Gewitter. Im Norden im Tagesverlauf zunehmend bewölkt, abends aufkommender, meist leichter Regen. Höchsttemperaturen meist zwischen 17 und 23 Grad. Im Süden schwachwindig, im Norden mäßiger, an der See zunehmend frischer Wind aus West bis Südwest. In der Nacht zum Montag im Norden bewölkt mit zeitweiligem Regen. Im Süden gering bewölkt, Nebelausbreitung. Tiefstwerte je nach Bewölkung zwischen 14 und 7 Grad. Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, Dipl.-Met. Peter Hartmann