VHDL13 DWOG 011700 Deutscher Wetterdienst Wetter- und Warnlage für Deutschland ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am Montag, 01.06.2026, 20:00 Uhr In der Nacht weitgehend trocken. Am Dienstag von Westen erneut aufkommende Schauer und teils kräftige Gewitter. Wetter- und Warnlage: Die nach Deutschland eingeflossene Atlantikluft gelangt vorübergehend unter leichten Zwischenhocheinfluss. Am Dienstag greift die nächste Störung auf den Vorhersageraum über. GEWITTER/STARKREGEN: Am Dienstag von Westen bis in die mittleren Landessteile vorankommend schauerartige Regenfälle und teils kräftige Gewitter mit Starkregen zwischen 15 und 25 l/qm innert kurzer Zeit, kleinkörnigem Hagel sowie stürmischen Böen oder Sturmböen 65 bis 85 km/h (8-9 Bft). Nach Süden hin auch schwere Sturmböen bis 100 km/h (10 Bft) nicht ausgeschlossen. Zudem örtliche Unwettergefahr durch Starkregen von mehr als 25 l/qm innert kurzer Zeit und/oder Hagel mit Korngrößen bis zu 3 cm. In der Nacht zum Mittwoch ost-nordostwärts vorankommende Gewitter und Regenfälle, anfangs noch mit lokaler Unwettergefahr. Teils auch Übergang in ungewittrigen Starkregen. In der zweiten Nachthälfte abnehmende Gewitter- und Starkregenwahrscheinlichkeit. Detaillierter Wetterablauf: In der Nacht zum Dienstag im Südosten und Osten wechselnd oder gering bewölkt, sonst im Verlauf aus Westen zunehmend bewölkt und ausgangs der Nacht im äußersten Westen etwas Regen. Tiefstwerte 16 bis 8 Grad. Am Dienstag von der Ostsee bis zur bayerischen Donau wolkig mit heiteren Abschnitten und noch weitgehend trocken. Sonst wolkig bis stark bewölkt und im Nordwesten und Westen schauerartige Regenfälle, im Tagesverlauf auf den Südwesten und die Mitte übergreifend. Nachmittags lokal auch kräftige Gewitter mit Unwetterpotenzial möglich. Erwärmung auf 20 Grad an den Küsten und in der Eifel, sonst 22 bis 27 Grad. Schwacher bis mäßiger Süd- bis Südwestwind. Bei Gewittern Gefahr von Sturmböen. In der Nacht zum Mittwoch langsam in den Norden und die Osthälfte verlagernde, teils gewittrige und kräftige Regenfälle, anfangs gebietsweise mit Starkregen und Sturmböen. Nordöstlich der Elbe meist noch trocken, auch im Westen zunehmende Auflockerungen und nachlassender Regen. Abkühlung auf 15 bis 9 Grad. Am Mittwoch von der Mitte in den Nordosten verlagernder schauerartiger Regen, teils gewittrig. Sonst wechselnd bewölkt mit Schauern und einzelnen Gewittern, im Westen ab dem Nachmittag vermehrt trockene Abschnitte. Höchsttemperatur 17 bis 23 Grad. Mäßiger, in Gewittern auch stark böiger West- bis Südwestwind. In der Nacht zum Donnerstag weitgehend nachlassende Niederschläge und Auflockerungen. In der zweiten Nachthälfte im Westen erneut Bewölkungsverdichtung und nachfolgend von der Saar bis zur Ems schauerartiger und vereinzelt gewittriger Regen. Tiefsttemperatur 15 bis 7 Grad. Am Donnerstag im Osten und Südosten anfangs heiter oder wechselnd bewölkt und erst am Abend aufkommende Schauer und kurze Gewitter. Sonst wolkig bis stark bewölkt mit zahlreichen Schauern und teils kräftigen Gewittern. Höchstwerte je nach Sonne 18 bis 26 Grad. Am wärmsten dabei im Osten. Meist mäßiger Südwestwind, im Westen in Schauer- und Gewitternähe stark böig. Im Bergland Gefahr von Sturmböen. In der Nacht zum Freitag nach Osten abziehende Schauer, anfangs noch teils gewittrig. An der Nordsee weitere Schauer und an den östlichen Alpen noch gebietsweise Regen. Sonst teils wolkig, teils gering bewölkt. Tiefstwerte 15 bis 8 Grad. Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, Dipl. Met. Simon Trippler