VHDL13 DWOG 020800 COR Deutscher Wetterdienst Wetter- und Warnlage für Deutschland ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am Montag, 02.02.2026, 11:40 Uhr Im Umfeld des südwestlichen Berglandes zeitweise Schnee oder gefrierender Regen, nachts im Südwesten örtlich gefrierender Regen. Im Norden und Osten Dauerfrost, im Nordosten nachts strenger Frost. An den Küsten steife bis stürmische Böen. Wetter- und Warnlage: Am Rande eines Hochs über Skandinavien wird mit östlicher Strömung kalte Festlandsluft in den Norden und Osten gesteuert. Dagegen lenken atlantische Tiefausläufer mildere Meeresluft in den Süden und Westen. GLÄTTE/GLATTEIS: Anfangs, außer im Osten sowie in den Niederungen West- und Südwestdeutschlands, noch gebietsweise Glätte oder Glatteis, im Tagesverlauf aber weitere Entspannung. In der Nacht zum Dienstag im Südwesten und Westen aufkommender Regen. Im Südwesten teils bis in tiefe Lagen, im Westen eher im Bergland teilweise gefrierend mit Glatteisgefahr. Unwetter am ehesten im Bereich Oberschwaben/Schwäbische Alb nicht ausgeschlossen. Sonst nur örtlich Glätte durch geringen Sprühregen, etwas Schneegriesel oder überfrierende Nässe. SCHNEE: Zunächst in den Höhenlagen der west- und südwestdeutschen Mittelgebirge, im Tagesverlauf in der Mitte teils bis in tiefe Lagen örtlich leichter Schneefall mit Glätte. FROST: Tagsüber im Norden und Osten leichter, im Nordosten mäßiger, regional auch strenger Dauerfrost. In der Nacht zum Dienstag im Nordosten wieder lokal strenger Frost, sonst im Norden, Osten und in der Mitte sowie teils in höheren Lagen im Südwesten leichter bis mäßiger Frost. WIND: Bis auf Weiteres an der See lebhafter und böiger Ost-Südostwind mit steifen Böen (Bft 7). Vor allem auf den Inseln und an Abschnitten mit auflandigem Wind auch stürmische Böen (Bft 8). Auch in den Hochlagen einiger Mittelgebirge zunehmender Südostwind mit steifen, exponiert stürmischen Böen (Bft 7 bis 8). In der kommenden Nacht in den Kamm- und Gipfellagen der Mittelgebirge vermehrt stürmische Böen, exponiert Sturmböen (Bft 8 bis 9). An den Alpen später aufkommender Föhn. NEBEL: In der Nacht zum Dienstag vom Süden und Südwesten bis zur Landesmitte lokal Bildung dichter Nebelfelder. Detaillierter Wetterablauf: Heute wolkig bis stark bewölkt, vor allem in Vorpommern und im Süden teils auch längere Zeit sonnig. Im Nordwesten nur noch lokal etwas Schnee oder gefrierender Regen, im Südwesten etwas häufiger Regen, vor allem im Umfeld des Berglandes örtlich gefrierend oder Schneefall. Sonst trocken. In der Nordosthälfte weiter Dauerfrost mit Höchstwerten von -10 bis -2 Grad, sonst 0 bis +6 Grad, am Ober- und Niederrhein +8 bis +10 Grad. Schwacher bis mäßiger Ostwind, im Bergland und an den Küsten stürmisch. In der Nacht zum Dienstag im Südwesten dichte Wolken und nachfolgend Regen, teilweise gefrierend, in höheren Lagen etwas Schnee. Sonst teils wolkig, gebietsweise gering bewölkt und niederschlagsfrei. Lokal Nebel. Tiefstwerte entlang und westlich des Rheins örtlich um +2 Grad, sonst 0 bis -5 Grad, in der Nordosthälfte -6 bis -14 Grad mit den niedrigsten Werten in Vorpommern und der Uckermark. Am Dienstag im Nordosten und im Alpenvorland ein Mix aus Sonne und Wolken, trocken. Sonst oft stark bewölkt und vom Westen und Südwesten bis in den östlichen Mittelgebirgsraum gebietsweise Regen, im Übergangsbereich teils gefrierend mit Glatteisgefahr, teils Schnee. Höchsttemperatur in der Nordosthälfte -7 bis 0 Grad, im Rest des Landes 0 bis +8 Grad, am Oberrhein und Alpenrand bis +11 Grad. Im Süden schwacher, sonst mäßiger und teils stark böiger Ostwind. An den Küsten sowie in Hochlagen stürmisch. An den Alpen föhnig. In der Nacht zum Mittwoch im Süden wolkig und niederschlagsfrei. Sonst viele Wolken und gebietsweise Niederschlag, im Westen als Regen, im Norden und Osten als Schnee, dazwischen teils gefrierender Regen, weiterhin stellenweise Glatteisgefahr. Tiefsttemperatur im Westen und Südwesten +3 bis -2 Grad, sonst -2 bis -7 Grad, im Nordosten bis -10 Grad. Am Mittwoch im Norden bedeckt mit abziehendem Schneefall, örtlich gefrierender Sprühregen. Sonst zeitweise Sonne und trocken. Entlang und östlich der Elbe weiter Dauerfrost bei -5 bis 0 Grad, in den anderen Landesteilen 2 bis 9 Grad, am Niederrhein bis 11 Grad. Schwacher bis mäßiger, an den Küsten stark böiger Ostwind. In der Nacht zum Donnerstag überall Wolkenverdichtung und im Osten aufkommender, teils kräftiger Schneefall. An der Grenze zu Polen vorübergehend auch gefrierender Regen möglich. Sonst meist niederschlagsfrei, örtlich Nebel. Tiefsttemperatur im Westen und Südwesten +2 bis -3 Grad, ansonsten -2 bis -7 Grad. Am Donnerstag in der Nordosthälfte bedeckt und in den Nordosten und Norden vorankommende Schneefälle, gebietsweise kräftig, Maxima -4 bis 0 Grad. In der Südwesthälfte bei maximal 0 bis +8 Grad sonnige Abschnitte, trocken. Zum Abend ganz im Westen regional etwas Regen. Im Südosten schwacher Südostwind, sonst schwacher bis mäßiger, an den Küsten frischer und in Böen stürmischer Ostwind. In der Nacht zum Freitag viele Wolken, aber auch vorübergehend Auflockerungen. Im äußersten Norden und Nordosten etwas Schnee, im Südwesten lokal leichter Regen, im Schwarzwald ganz vereinzelt gefrierend. In den anderen Landesteilen überwiegend niederschlagsfrei. Örtlich Nebel. Vom Nieder- bis zum Oberrhein oft frostfrei, sonst 0 bis -7 Grad. Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, Dipl.-Met. Marcel Schmid