VHDL13 DWOG 031700 Deutscher Wetterdienst Wetter- und Warnlage für Deutschland ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am Dienstag, 03.02.2026, 20:00 Uhr Im Nordwesten nachts Glatteis - UNWETTER. An den Küsten kalter teils stürmischer Ostwind. Im Nordosten strenger Frost. Wetter- und Warnlage: Am Rande eines Hochs über Skandinavien wird mit östlicher Strömung kalte Festlandsluft in den Norden und Osten gesteuert. Dagegen lenken atlantische Tiefausläufer mildere Meeresluft in den Süden und Westen. GLÄTTE/GLATTEIS: In der Nacht zum Mittwoch Übergreifen der Niederschläge über die Mitte auf die Norddeutsche Tiefebene. Anfangs vielerorts, nach Norden und Osten zu durchgehend Schnee. Sonst vor allem vom Münsterland und Emsland über das mittlere und südliche Niedersachsen, Ostwestfalen und Nordhessen bis nach Thüringen bzw. ins südwestliche Sachsen-Anhalt Übergang der Niederschläge in gefrierenden Regen, gebietsweise Unwetter. Auch sonst in der Nacht zum Mittwoch stellenweise Glätte durch überfrierende Nässe. Am Mittwoch bis in den Vormittag hinein vor allem vom Weser-Ems-Gebiet bis in die nördliche Mitte noch gebietsweise Glatteis. Im weiteren Tagesverlauf aber Entspannung der Glatteissituation. In der Nacht zu Donnerstag von Tschechen her nach Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg aufziehende Niederschläge, dabei verbreitet erhöhtes Glatteisrisiko. SCHNEE (UNWETTER): In der Nacht zum Mittwoch in den Osten ausbreitende und dann nordwärts verlagernde Niederschläge. Im Bereich der Norddeutschen Tiefebene bis nach Mitteldeutschland dann 1 bis 5 cm Neuschnee, von Süden teilweise Übergang der Niederschläge in gefrierenden Regen. Am Mittwoch im Nordwesten und Norden anfangs noch geringer Neuschnee, im Tagesverlauf nordwärts abziehend. In der Nacht zu Donnerstag von Tschechien aufziehende Niederschläge die teils als Schnee, teils als gefrierender Regen fallen. 1 bis 5 cm Neuschnee sind nicht ausgeschlossen. FROST: In der Nacht zum Mittwoch mit Ausnahme der Regionen westlich des Rheins leichter bis mäßiger Frost mit 0 bis -7 Grad, im Nordosten mäßiger Frost bei -7 bis -11 Grad. Am Mittwoch im Norden und Osten weiterhin leichter, im Nordosten auch mäßiger Dauerfrost. WIND: In den Abendstunden allgemein nachlassender Wind, nur an den Küsten sowohl nachts als auch am Mittwoch weiterhin steife bis stürmische Böen (Bft 7 bis 8) aus Ost bis Südost. NEBEL: In der Nacht zum Mittwoch im Süden und Südwesten teils dichter Nebel mit Sichtweiten unter 150 m. Detaillierter Wetterablauf: In der Nacht zum Mittwoch im Süden wolkig und niederschlagsfrei. Sonst viele Wolken und gebietsweise Niederschlag, nordwärts verlagernd. Im Westen als Regen, im Norden und Osten als Schnee, dazwischen etwa vom Emsland über den Nordosten Nordrhein-Westfalens und den Westen Niedersachsen bis nach Nordhessen gefrierender Regen, teils Glatteis (UNWETTER). Im Südwesten örtlich Nebel. Tiefsttemperatur im Westen und Südwesten +3 bis -2 Grad, sonst -2 bis -7 Grad, im Nordosten bis -10 Grad. Am Mittwoch im Norden bedeckt mit abziehendem Schneefall. Im Nordosten bis in den Vormittag Glatteis, tagsüber örtlich gefrierender Sprühregen möglich. Sonst Auflockerungen und trocken. Im Norden weiter Dauerfrost bei -5 bis 0 Grad, in den anderen Landesteilen 1 bis 9 Grad, am Niederrhein bis 11 Grad. Schwacher bis mäßiger, an den Küsten, sowie im östlichen Bergland stark böiger Ostwind. In der Nacht zum Donnerstag überall Wolkenverdichtung und im Norden, Osten und der Mitte zeitweise Schneefall, teils auch Regen. In der Lausitz, sowie an der Grenze zu Tschechien und Österreich auch gefrierender Regen mit verbreitetem Glatteis möglich. Sonst meist niederschlagsfrei, im Süden örtlich Nebel. Tiefsttemperatur im Westen und Südwesten +2 bis -3 Grad, ansonsten -2 bis -7 Grad. Am Donnerstag in der Nordosthälfte bedeckt und im Norden und Osten Schneefälle, örtlich auch kräftig, an der Grenze zu Polen teilweise gefrierender Regen. Maxima -3 bis +3 Grad. Im Südwesten bei Höchsttemperaturen von 2 bis 8, im Breisgau auch bis 10 Grad, Auflockerungen, an den Alpen freundlich, trocken. Im Westen regional etwas Regen möglich. Im Südosten schwacher Südostwind, sonst schwacher bis mäßiger, an den Küsten frischer und in Böen stürmischer Ostwind. In der Nacht zum Freitag im Norden stark bewölkt, in der Mitte und dem Süden vorübergehend Auflockerungen. Im äußersten Norden und Nordosten noch etwas abziehender Schnee, nachlassend, im Südwesten und Westen zum Morgen hin gebietsweise aufkommender leichter Regen, lokal gefrierend. In den anderen Landesteilen überwiegend niederschlagsfrei. Gebietsweise Nebel. Vom Nieder- bis zum Oberrhein abschnittsweise frostfrei, sonst 0 bis -5 Grad. Am Freitag am Nordrand der Mittelgebirge und an den Alpen zeitweise sonnig, sonst oftmals dichte Bewölkung und im Süden und Westen etwas Regen, anfangs lokal gefrierend. In den übrigen Gebieten trocken. Höchstwerte 0 bis +8 Grad, im Breisgau vereinzelt bis +11 Grad, im Nordosten und äußersten Norden vereinzelt Dauerfrost um -1 Grad. An den Küsten stark böiger Ostwind mit einzelnen steifen Böen. In der Nacht zum Samstag nord- und ostwärts vorankommende Regenfälle, teils in Schnee, teils auch in gefrierenden Regen übergehend. Erhöhte Glättegefahr. Im Nordosten weitgehend trocken. Örtlich Nebel. Vom Westen bis in den Süden bei +5 bis 0 Grad oft frostfrei, sonst Frost zwischen 0 und -4 Grad. Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, M.Sc. Fabian Chow, dipl.-Met. Christina Speicher