VHDL13 DWOG 031700 Deutscher Wetterdienst Wetter- und Warnlage für Deutschland ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am Donnerstag, 03.09.2026, 20:00 Uhr In der Nacht zum Freitag an der See und im Bergland windig. Am Freitag im Norden Starkregen. Vom Norden bis in die Mitte stürmische Böen und einzelne starke Gewitter. Wetter- und Warnlage: Während das Wetter im Norden und der Mitte unter Tiefdruckeinfluss leicht wechselhaft bleibt, hält im Süden der Hochdruckeinfluss an. Dabei gelangt mit einer westlichen Strömung mäßig-warme Meeresluft, am Freitag im Süden nochmals heiße Luft zu uns. GEWITTER: In der Nacht zum Freitag zunächst deutlich nachlassende Gewittergefahr, erst zum Morgen an der Nordsee wieder ansteigend. Am Freitag im Norden und der Mitte einzelne starke Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen Bft 9 gering wahrscheinlich. Vereinzelt schwere Sturmböen Bft 10 nicht ganz ausgeschlossen. In der Nacht zum Samstag in der östlichen Mitte letzte starke Gewitter, bald nachlassend. WIND: In der Nacht zum Freitag im Binnenland abnehmender Wind. An der See noch zeitweise steife Böen um 60 km/h (Bft 7), auf dem Brocken anhaltend Sturmböen, zum Morgen hin teils schwere Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10). Am Freitag im Norden und der Mitte stark auffrischender Südwestwind mit gebietsweise starken bis stürmischen Böen, vereinzelt Sturmböen 9 Bft nicht ausgeschlossen. Im höheren Bergland schwere Sturmböen bis orkanartige Böen nicht ausgeschlossen, Bft 10 bis 11. In der Nacht zum Samstag wieder nachlassender Wind, an den Küsten und im exponierten Bergland aber weiterhin steife Böen Bft 7, vereinzelt stürmische Böen Bft 8 aus West bis Südwest. Auf dem Brocken noch einzelne Sturmböen Bft 9. STARK-/DAUERREGEN: Am Freitag wahrscheinlich in einem schmalen Streifen über dem nördlichen Niedersachsen bis nach Mecklenburg Stark- oder Dauerregen mit 20 bis 35, vereinzelt bis 50 l/qm in 5 bis 12 Stunden. Auch abseits davon im Norden und der Mitte teils mehrstündiger Starkregen um 20 l/qm in 3 bis 6 Stunden nicht ausgeschlossen. Detaillierter Wetterablauf: In der Nacht zum Freitag wolkig oder stark bewölkt und nach letztem Regen über Südostbayern zunächst höchstens vereinzelt noch etwas Regen, häufiger trocken. In der zweiten Nachthälfte von der Nordsee bis zur Oder ausbreitend neuer Regen, vereinzelt Gewitter. Im Süden gering bewölkt, teils klar und niederschlagsfrei. Temperaturminima zwischen 19 und 11 Grad. Am Freitag nördlich einer Linie Rheinland - Lausitz stark bewölkt bis bedeckt und gebietsweise schauerartiger Regen, am Nachmittag vereinzelt mit eingelagerten Gewittern und bis zum Abend südostwärts bis in die Mitte vorankommend bei 18 bis 26 Grad. Dazu lebhafter West- bis Südwestwind mit starken bis stürmischen Böen, bei Gewittern teils Sturmböen. Südlich von Main und Mosel dagegen heiter bis sonnig und trocken bei 26 bis 33 Grad. Dort allenfalls mäßiger Wind. In der Nacht zum Samstag von der Landesmitte allmählich bis zu den Alpen vorankommender Regen. Sonst wechselnd bewölkt und vor allem an der Küste einzelne Schauer oder Gewitter. Tiefstwerte 18 bis 12 Grad. Am Samstag anfangs südlich der Donau noch etwas Regen, am Abend auch an den Alpen abklingend. Nachfolgend Aufheiterungen und trocken. Im Norden und Nordosten bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken einzelne Schauer. Im Norden und in der Mitte 18 bis 23 Grad, im Süden 23 bis 28 Grad. Schwacher bis mäßiger, im Norden und Osten noch sehr lebhafter Westwind mit Sturmböen an den Küsten. In der Nacht zum Sonntag vor allem an der Ostsee noch einzelne, schwache Schauer. Sonst oft gering bewölkt oder klar und meist niederschlagsfrei. Streckenweise Nebel. Abkühlung auf 14 bis 7 Grad, an der See milder. An der Ostsee nur langsam nachlassender Wind. Am Sonntag im Umfeld der vorpommerschen Küste letzte Schauer. Sonst neben lockeren Wolken viel Sonnenschein, trocken. Am Abend im westlichen Bergland geringes Schauerrisiko. Höchsttemperaturen zwischen 19 Grad an den Küsten und bis zu 30 Grad am Oberrhein. Anfangs im Nordosten noch böiger Westwind, sonst schwacher bis mäßiger Wind aus unterschiedlichen Richtungen. In der Nacht zum Montag im Westen und Nordwesten zunehmend bewölkt, örtlich Schauer. Im Osten und Südosten meist noch gering bewölkt, niederschlagsfrei. Temperaturrückgang auf 16 bis 7 Grad. Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, Dipl.-Met. Simon Trippler