VHDL13 DWOG 070800 Deutscher Wetterdienst Wetter- und Warnlage für Deutschland ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am Mittwoch, 07.10.2026, 10:30 Uhr Ab dem Abend aus Südwesten lokale Gewitter. Wetter- und Warnlage: Der Hochdruckeinfluss über Mitteleuropa schwächt sich ab. Zum Donnerstag überquert uns von Westen eine markante Kaltfront, die mit einem Schwall kühler Polarluft das Ende der tagsüber spätsommerlichen Wärme einleitet. GEWITTER/STARKREGEN: Heute Abend im Westen und Südwesten erste, lokale Gewitter, in der Nacht zum Donnerstag nach Nordosten ausgreifend. Dabei Starkregen um 15 l/qm in einer Stunde und stürmische Böen bis 65 km/h (Bft 8) nicht ausgeschlossen. Darüber hinaus im westlichen Mittelgebirgsraum und in Staulagen des Schwarzwaldes stellenweise Starkregen innert weniger Stunden gering wahrscheinlich. WIND/STURM: In der Nacht zum Donnerstag auf Nordwest drehender und stark auffrischender Wind. Zunächst an der Nordsee und exponiert im Bergland stürmische Böen oder Sturmböen von 65 bis 80 km/h (Bft 8 bis 9). Gegen Donnerstagmorgen auch in den Niederungen der Westhälfte Deutschlands gebietsweise steife Böen um 55 km/h (Bft 7). NEBEL: Heute Früh noch stellenweise Nebel, Sichtweiten aber kaum noch unter 150 m. Detaillierter Wetterablauf: Heute meist heiter. Im Norden sowie später auch im Westen und Südwesten dichtere Wolken und mitunter etwas Regen. Ab dem Abend im äußersten Westen und Südwesten vereinzelt Gewitter. Tageshöchsttemperatur im Norden 17 bis 22 Grad, sonst 20 bis 26 Grad. Schwachwindig. In der Nacht zum Donnerstag von Westen ostwärts ausbreitende Schauer oder teils schauerartig verstärkter Regen, vereinzelt mit Gewittern. Im Osten und Südosten oft trocken. Tiefsttemperatur 15 bis 7 Grad. An der Nordsee und im Westen auffrischender, in Böen starker bis stürmischer und auf Nordwest bis Nord drehender Wind. Am Donnerstag überwiegend stark bewölkt. Auch auf den Osten und Südosten übergreifender, teils länger anhaltender und kräftiger Regen. In der Nordwesthälfte Übergang zu wechselnder Bewölkung mit Schauern und vereinzelten Gewittern. Höchsttemperatur 13 bis 21 Grad, mit den höheren Werten im Osten. Mäßiger bis frischer und stark böiger West- bis Nordwestwind, an der See und im Bergland teilweise Sturmböen. In der Nacht zum Freitag in den Süden zurückziehender Regen. In den Alpen auf unter 1500 m sinkende Schneefallgrenze. An den Küsten Schauer und ausgangs der Nacht an der Nordsee neuer Regen. Sonst Auflockerungen und häufig niederschlagsfrei. Tiefstwerte 8 bis 3 Grad, an der See milder. Abgesehen vom Küstenumfeld meist nachlassender Wind. Am Freitag im Süden und Südosten lange Zeit heiter und trocken. Sonst stark bewölkt bis bedeckt und aus Nordwesten aufkommender Regen, bis zum Abend Donau und Oder erreichend. Im Nordwesten im Verlauf Übergang zu Schauerwetter mit vereinzelten Gewittern, gebietsweise aber auch länger regnerisch. Höchstwerte 12 bis 17 Grad. Mäßiger, im Norden frischer und allgemein teils stark böiger Südwestwind, auf den Bergen und an den Küsten stürmische Böen oder Sturmböen. In der Nacht zum Samstag im Norden und Nordwesten auflockernd, vor allem an der Nordsee weitere Schauer und einzelne Gewitter. Sonst weiterhin stark bewölkt mit zeitweiligem Regen. Tiefstwerte zwischen 11 und 4 Grad, an der Küste milder. Am Samstag im Norden und Westen sowie südlich der Donau bei wechselnder bis starker Bewölkung wiederholt Schauer und einzelne Gewitter, gebietsweise mehrstündiger Starkregen möglich. Sonst wechselnd bewölkt und kaum Regen. Erwärmung auf 13 bis 20 Grad. Mäßiger, teils frischer Südwest- bis Westwind mit stürmischen Böen an den Küsten und im Bergland. In der Nacht zum Sonntag an den Alpen sowie im Norden weiterer Regen. An den Küsten Schauer und Gewitter. Abkühlung auf 10 bis 3 Grad, an der See milder. Weiterhin teils frischer Südwest- bis Westwind. Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, M.Sc. Tanja Egerer