VHDL13 DWOG 091700 Deutscher Wetterdienst Wetter- und Warnlage für Deutschland ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am Sonntag, 09.08.2026, 20:00 Uhr Im Süden starke Wärmebelastung und vereinzelt kräftige Gewitter, nachts weitgehend abklingend. Am Montag im Süden kräftige Gewitter, an der See und in der Mitte windig. Wetter- und Warnlage: Auf der Westflanke eines Hochs über Osteuropa gelangt weiter sehr warme bis heiße Luft nach Deutschland. Ab Montag greift von Norden die Kaltfront eines Tiefs über der Norwegischen See auf das Land über, verlagert sich langsam südwärts und führt rückseitig trockenere und kühlere Luft mit sich. GEWITTER: Heute Abend im Süden, bevorzugt östlich der Alb und am direkten Alpenrand, einzelne Gewitter vor allem mit stürmischen Böen oder Sturmböen bis 85 km/h (Bft 8-9) sowie lokal eng begrenzt kleinkörniger Hagel und Starkregen um 15 l/qm in kurzer Zeit. Heute Nacht in Südostbayern sowie Teilen Mitteldeutschlands und Sachsens neben Schauern einzelne Gewitter mit steifen Böen nicht ausgeschlossen. Von Montagmorgen bis Montagnachmittag im Norden und Nordosten einzelne, in schauerartigen Regen eingebettete Gewitter mit steifen bis stürmische Böen (Bft 7 bis 8) möglich. Ab dem Nachmittag von Hessen bis zur Neiße gebietsweise auflebende Gewitteraktivität. Dabei kleinkörniger Hagel, Starkregen und Sturmböen (Bft 8-9) möglich, auch schwere Sturmböen (Bft 10) nicht ausgeschlossen. Zudem auch weiter südlich, vom Schwarzwald und der Alb bis ins Alpenvorland, einzelne kräftige Gewitter vor allem mit Starkregen bis 25 l/qm in kurzer Zeit, kleinkörnigem Hagel und Sturmböen bis 85 km/h (Bft 8-9) wahrscheinlich, lokal heftiger Starkregen bis 40 l/qm in kurzer Zeit möglich. WINDBÖEN: Am Montag im Küstenumfeld sowie von der Mitte bis zur Neiße auch abseits von Schauern und Gewittern gebietsweise steife Böen bis 60 km/h (Bft 7). HITZE: Am Montag im Süden starke Wärmebelastung. Detaillierter Wetterablauf: Heute Nacht im Nordseeumfeld Bewölkungszunahme und einsetzender schauerartiger Regen, vereinzelt Gewitter. Von der Mitte in den Osten wolkig und einzelne Schauer, von Nordbayern bis nach Sachsen einzelne Gewitter möglich. Sonst abklingende Niederschläge und auflockernd, teils klar. Tiefstwerte zwischen 20 und 13 Grad. Am Montag im Norden wechselnd, teils auch dichter bewölkt und weitere schauerartige, teils gewittrige Regenfälle, im Verlauf ostwärts über die Oder nach Polen abziehend. Sonst zunächst heiter bis sonnig und meist trocken, im Tagesverlauf vom Südwesten bis zur Neiße sowie vom Schwarzwald bis nach Ober- und Niederbayern Quellwolken mit Schauern einzelnen teils kräftigen Gewittern. Höchstwerte im Norden 19 bis 25 Grad, sonst vom Westen in den Südosten von 25 bis 36 Grad. Schwacher bis mäßiger, an der See und über der Mitte teils frischer und stark böiger Wind aus west bis Nordwest. In der Nacht zum Dienstag im Norden und an den Alpen wolkig sonst zunehmend gering bewölkt oder klar und allenfalls an der See und an den Alpen noch einzelne Schauer. Tiefstwerte 15 bis 7 Grad, im Süden und an der Nordsee 18 bis 14 Grad. Am Dienstag im Norden, Teilen des Ostens sowie an den Alpen wolkig mit Schauern an der See und an den Alpen, Gewitter im Süden nicht ausgeschlossen. Sonst vielfach sonnig, trocken. In der Nordhälfte Höchstwerte 18 bis 25, sonst 25 bis 32, im Südwesten bis 34 Grad. Schwacher, an der See mäßiger und stark böiger Wind aus nördlichen Richtungen. In der Nacht zum Mittwoch im Küstenumfeld wolkig, sonst gering bewölkt oder klar und allenfalls an den Alpen letzte Tropfen. Tiefstwerte im Südwesten und Süden sowie an der See 16 bis 10 Grad, sonst 11 bis 5 Grad. Am Mittwoch im Norden und Nordosten heiter, sonst vielfach sonnig, trocken. An den Alpen im Verlauf Quellungen, einzelne Schauer und Gewitter nicht ausgeschlossen. Im Norden 20 bis 26, sonst 26 bis 34 Grad mit den höchsten Werten im Südwesten. Schwacher Nordostwind. In der Nacht zum Donnerstag gering bewölkt oder klar, niederschlagsfrei. Abkühlung auf 16 bis 8 Grad. Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, Dipl.-Met Lars Kirchhübel