VHDL13 DWOG 111700 Deutscher Wetterdienst Wetter- und Warnlage für Deutschland ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am Mittwoch, 11.03.2026, 20:00 Uhr Rückseitig eines Tiefausläufers fließet kühlere Subpolarluft ein, die am Donnerstag unter Hochdruckeinfluss gelangt. Ehe im weiteren Verlauf wieder atlantische Tiefausläufer auf Deutschland übergreifen. Wetter- und Warnlage: Rückseitig eines Tiefausläufers fließet kühlere Subpolarluft ein, die am Donnerstag unter Hochdruckeinfluss gelangt. Ehe im weiteren verlauf wieder atlantische Tiefausläufer auf Deutschland übergreifen. WIND/STURM: Anfangs im Schwarzwald noch einzelne Stürmische Böen (Bft 8). In der ersten nachthälfte abflauend. Am Donnerstagnachmittag im Nordwesten auffrischender Südwestwind, vom Emsland bis Schleswig-Holstein Windböen 7 Bft, 55 km/h. In der Nacht zum Freitag im Nordwesten anhaltende Windböen um 55 km/h, auf den Nordfriesischen und an der Schleswig-Holsteinischen Küste Sturmböen um 75 km/h. Auf dem Brocken zunehmend schwere Sturmböen um 100 km/h mit einzelnen orkanartigen Böen. FROST: In der Nacht zum Donnerstag bei Aufklaren in ungünstigen Lagen der westlichen und zentralen Mittelgebirge vereinzelt leichter Frost. In der Nacht zum Freitag in der Mitte gebietsweise Frost bis -3 Grad. SCHNEEFALL: In der Nacht zum Donnerstag an den Alpen auf etwa 1200 sinkende Schneefallgrenze, darüber bis Donnerstagmittag um 5 cm Neuschnee, in höher gelegenen Staulagen vor allem der Allgäuer Alpen 10 bis 20 cm möglich. NEBEL: In der Nacht zum Freitag im Süden vor allem in den Donauniederungen gebietsweise dichter Nebel. Detaillierter Wetterablauf: In der Nacht zum Donnerstag ostwärts abziehender Regen und nachfolgend Abtrocknung mit Auflockerungen, teils aufklarend. Nur im Süden noch längere Zeit regnerisch. In den Alpen auf etwa 1200 m absinkende Schneefallgrenze. Tiefstwerte 7 bis 0 Grad, bei geringer Bewölkung in ungünstigen Lagen leichter Frost. Am Donnerstag im Südosten anfangs noch stärker bewölkt und etwas Regen. Ansonsten heiter bis wolkig, teils sonnig, abends im Westen und Nordwesten wieder dichter bewölkt, aber meist trocken. Erwärmung auf 11 bis 15 Grad, an der Nordsee kühler. Meist mäßiger, im Nordwesten stark böiger Südwestwind, an der Nordsee später einzelne Sturmböen. In der Nacht zum Freitag im Westen und Nordwesten dicht bewölkt und vom Emsland bis nach Kiel Regen. Ansonsten wolkig oder gering bewölkt, nach Südosten klar, dort gebietsweise Nebel. Abkühlung auf 8 bis 4 Grad im Norden und Westen, sonst 4 bis 0 Grad, im Süden häufig leichter Frost bis -4 Grad. Im Nordwesten und Westen böiger Südwestwind, an der Nordsee und auf dem Brocken Sturmböen. Am Freitag vom Nordwesten und Westen bis zur Mitte ausgreifend Regen, nachmittags im Nordseeumfeld wieder nachlassend bei Höchstwerten von 8 bis 13 Grad. In der Südosthälfte wolkig, teilweise heiter und trocken. Dort Höchstwerte von 14 bis 18 Grad. Auffrischender Südwestwind mit starken bis stürmischen Böen, an der Nordsee und im Bergland Sturmböen, am Nachmittag wieder Windabschwächung. Im Südosten schwacher bis mäßiger Wind. In der Nacht zum Samstag vom Südwesten und Westen über die Mitte bis in den Nordosten stark bewölkt mit Regen, in höheren Lagen der Mittelgebirge etwas Schneeregen oder Schneefall. Ganz im Nordwesten meist trocken mit Auflockerungen. Im Südosten noch trocken und teils gering bewölkt oder klar. Abkühlung auf 6 bis 1 Grad, im Südosten bis -2 Grad. Am Samstag überwiegend stark bewölkt und zeit- und gebietsweise etwas Regen, in den Hochlagen einiger Mittelgebirge auch Schnee. Im Nordwesten einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen. Höchstwerte 7 bis 12 Grad, im Südosten mit bis zu 16 Grad noch etwas milder. Schwacher bis mäßiger Wind um West. In der Nacht zum Sonntag vom Südwesten bis in den Osten stark bewölkt und etwas Regen. Im Bergland Schneeschauer möglich und Glätte. Sonst gering bewölkt oder klar und überwiegend niederschlagsfrei, örtlich Nebelbildung. Tiefstwerte zwischen 4 und 0 Grad, teils leichter Frost bis -2 Grad. Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, M.Sc.-Met. Oliver Reuter /Christian Herold