VHDL13 DWOG 301700 Deutscher Wetterdienst Wetter- und Warnlage für Deutschland ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am Mittwoch, 30.09.2026, 20:00 Uhr In der Nacht zum Donnerstag im Westen aufkommender Regen, tagsüber auf die Westhälfte ausweitend und teils kräftig mit Starkregen. Vereinzelt Gewitter. Wetter- und Warnlage: Der Ausläufer eines Sturmtiefs über dem Nordostatlantik erreicht am Donnerstag mit Regenfällen und nicht mehr so warmer Luft den Westen und Nordwesten Deutschlands. Im Osten und Süden dominiert weiterhin Hochdruckeinfluss. NEBEL: In der Nacht zum Donnerstag im Südosten einzelne Nebelfelder. Nur geringe Wahrscheinlichkeit für Sichtweiten unter 150 m. GEWITTER/STARKREGEN: Am Donnerstag von Baden und der Pfalz über Teile Hessens und NRWs bis zum zentralen Niedersachsen stellenweise teils gewittriger Starkregen mit Mengen zwischen 15 und 25 l/qm innert kurzer Zeit oder 20 bis 35 l/qm innert weniger Stunden. Lokal noch etwas höhere Regenmengen (Unwetter) nicht ausgeschlossen. In der Nacht zum Freitag langsam ostwärts ausgreifende Regenfälle, dabei vor allem im Südwesten sowie in der Mitte stellenweise Starkregengefahr. Tendenz bis zum Morgen aber allmählich nachlassend. Detaillierter Wetterablauf: In der Nacht zum Donnerstag in der Westhälfte zunehmende Bewölkung und vom Emsland bis zum Schwarzwald gebietsweise aufkommender, teils schauerartiger Regen. In der Osthälfte meist gering bewölkt oder klar, niederschlagsfrei, lokal Nebel. Tiefstwerte unter den Wolken 18 bis 12 Grad, sonst 12 bis 4 Grad. Am Donnerstag in der Westhälfte stark bewölkt bis bedeckt mit schauerartig verstärkten Regenfällen und einzelnen Gewittern, örtlich Starkregengefahr. In den übrigen Landesteilen zunächst heiter bis sonnig, im Tagesverlauf von Westen zunehmend wolkig, aber noch trocken. Tageshöchstwerte 18 bis 26 Grad, am wärmsten im Osten und Südosten. Schwacher bis mäßiger Wind, in der Westhälfte auf West drehend, sonst überwiegend aus Ost bis Südost. In der Nacht zum Freitag in der Westhälfte aus dichten Wolken weitere schauerartige, vereinzelt gewittrige Regenfälle mit örtlichem Starkregenpotenzial, unter Abschwächung langsam auf die Osthälfte übergreifend. Von Vorpommern bis Niederbayern noch länger gering bewölkt und niederschlagsfrei. Im Westen und Südwesten später abklingender Regen und Auflockerungen, gebietsweise Nebelbildung. Abkühlung auf 15 bis 8 Grad. Am Freitag vom Süden bis in den Osten und Nordosten wolkig bis stark bewölkt und gebietsweise etwas Regen oder einzelne Schauer, zum Abend mehr und mehr Bewölkungsrückgang. Im Westen und Nordwesten nach Nebelauflösung dagegen zunehmend heiter und trocken. Höchsttemperaturen 18 bis 23 Grad. Meist schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen. In der Nacht zum Samstag zunächst überwiegend gering bewölkt, vom Süden bis in den Osten auch wolkig. Im Verlauf gebietsweise teils dichter Nebel. Abkühlung auf 11 bis 6 Grad, an der See milder. Am Samstag nach vormittäglicher Nebelauflösung teils heiter, teils wolkig und höchstens vereinzelt Schauer, vor allem über den Alpen auch einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen. Im Norden wolkiger, gelegentlich etwas Regen. Erwärmung von Nord nach Süd auf 18 bis 24 Grad. Schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen. In der Nacht zum Sonntag im Nordwesten Bewölkungsverdichtung und im Nordseeumfeld Schauer oder etwas Regen. Sonst meist gering bewölkt, teils auch wolkig und im Verlauf gebietsweise Nebel. Abkühlung auf 11 bis 7 Grad, an der See milder. Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, Dipl.-Met. Tobias Reinartz/Jens Hoffmann