VHDL13 DWOG 310300 Deutscher Wetterdienst Wetter- und Warnlage für Deutschland ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach am Samstag, 31.01.2026, 05:00 Uhr Verbreitet Frost und Glätte, im Nordosten zunehmend strenger Nachtfrost. Vereinzelt gefrierender Regen mit Glatteis. An der See lebhafter Ostwind. Wetter- und Warnlage: Am Rande eines Hochs über Skandinavien wird mit östlicher Strömung am Wochenende noch etwas kältere Festlandsluft als bisher in den Norden und Osten gesteuert. Dagegen lenken atlantische Tiefausläufer mildere Meeresluft in den Süden und Westen. SCHNEE/GLÄTTE/GLATTEIS: Heute zunächst vor allem in einem Streifen vom Emsland über Ostwestfalen bis nach Mittelhessen vereinzelt gefrierender Regen mit Glatteis möglich. Ansonsten allgemein Glättegefahr durch gefrierende Nässe, Altschnee oder geringen Neuschnee, tagsüber abnehmend. Am Abend und in der Nacht zum Sonntag insbesondere von der Westhälfte Niedersachsen über Ostwestfalen und Hessen hinweg bis zum Odenwald stellenweise etwas gefrierender Regen oder Sprühregen mit Glatteisgefahr. FROST: Bis zum Vormittag häufig leichter Frost zwischen -1 und -4 Grad, im Nordosten sowie im Bergland stellenweise mäßiger Frost bis -7 Grad. Tiefe Lagen West- und Südwestdeutschlands überwiegend frostfrei. Tagsüber im Norden und Osten vielerorts leichter Dauerfrost. In der Nacht zum Sonntag vielfach leichter Frost bis -5 Grad, im Osten und an den Alpen mäßiger Frost bis -9 Grad. In Vorpommern und der Uckermark örtlich strenger Frost um -10 Grad. In tiefen Lagen im Westen und Südwesten erneut frostfrei. WIND: Bis auf Weiteres an der See lebhafter und böiger Ost-Südostwind. Vor allem auf den Inseln und an Abschnitten mit auflandigem Wind steife Böen bis 60 km/h (7 Bft), exponiert stürmische Böen bis 70 km/h (8 Bft). NEBEL: Bis in die Mittagsstunden hinein im Süden und in der Mitte örtlich dichte Nebelfelder mit Sichtweiten teils unter 150 m. Auch in der Nacht zum Sonntag vom Süden und Südwesten bis zur Landesmitte lokal dichte Nebelfelder. Detaillierter Wetterablauf: Heute Früh vielfach stark bewölkt, teils neblig-trüb und örtlich etwas Schneegriesel, im Westen und Süden meist Nieselregen. Temperaturen zwischen -5 Grad in der Uckermark und +4 Grad im Ruhrgebiet. Verbreitet Glättegefahr. Auch tagsüber viele Wolken, nur Richtung Alpen länger Sonne. In der Westhälfte mitunter leichter Niederschlag, meist als Regen, anfangs örtlich Glatteis möglich. Starke Temperaturgegensätze mit Höchstwerten von -4 bis 0 Grad in der Nordosthälfte, sonst 1 bis 9 Grad mit den höchsten Werten im Rheintal. Schwacher bis mäßiger, im Norden teils frischer und an den Küsten stark böiger Ost- bis Südostwind. In der Nacht zum Sonntag im Westen und Südwesten bis in die Mitte gebietsweise leichte Niederschläge, meist als Regen, dabei vereinzelt Glatteis möglich. Sonst bewölkt, aber weitgehend trocken. Vom Süden bis zur Mitte örtlich Nebel. Tiefstwerte zwischen -10 Grad in Vorpommern und +3 Grad am Niederrhein. Am Sonntag teils aufgelockert mit etwas Sonne, oft aber stark bewölkt oder neblig-trüb. Nur vereinzelt ein paar Schneeflocken oder Nieselregen, vom Nordwesten bis zur Mitte teils gefrierend. Im Norden und Osten leichter, in Odernähe auch mäßiger Dauerfrost zwischen -8 und 0 Grad. Sonst 1 bis 6, am Rhein sowie westlich davon 7 bis 10 Grad. Im Nordosten mäßiger, an der See frischer bis starker Wind um Südost. In der Nacht zum Montag im Westen und Südwesten stark bewölkt, hier und da etwas Regen, Richtung Landesmitte teils gefrierend oder Schnee. Tiefsttemperatur dort 2 bis -1 Grad, lokale Glättegefahr. Sonst teils aufgelockert, teils hochnebelartig bewölkt und meist trocken. Temperaturrückgang auf -2 bis -8, in Vorpommern bis -12 Grad. Am Montag wolkig bis stark bewölkt, vor allem in Vorpommern und an den Alpen auch längere Zeit heiter. Ganz im Westen und Südwesten ein paar Tropfen Regen, sonst trocken. In der Nordosthälfte weiter Dauerfrost mit maximal -8 bis -1 Grad. Sonst 0 bis 5 Grad, am Oberrhein 8 Grad. Im Süden schwacher, sonst mäßiger, an den Küsten auch frischer bis starker Wind aus Südost bis Ost. Dort sowie auf den Alpengipfeln Sturmböen, bei letzteren aus Südwest. In der Nacht zum Dienstag in der Südwesthälfte Wolkenverdichtung und nachfolgend im Südwesten teils gefrierender Regen. Sonst teils wolkig, teils gering bewölkt und niederschlagsfrei. Tiefstwerte in der Nordosthälfte -6 bis -13 Grad mit den niedrigsten Werten in Vorpommern und der Uckermark. Sonst 0 bis -5 Grad, entlang und westlich des Rheins gebietsweise um 1 Grad. Am Dienstag östlich der Elbe und im Alpenvorland trockener Mix aus Sonne und Wolken. Sonst von Südwesten her gebietsweise Regen, teils gefrierend. Höchsttemperatur in der Nordosthälfte -6 bis 0 Grad, sonst 0 bis 8 Grad, am Oberrhein bis 10 Grad. Im Süden schwacher, sonst mäßiger und teils stark böiger Ostwind. An den Küsten in Böen stürmisch. In der Nacht zum Mittwoch im Südosten wolkig und niederschlagsfrei. Sonst viele Wolken und gebietsweise Niederschlag, im Westen und Südwesten als Regen, im Norden als Schnee, dazwischen teils gefrierender Regen. Tiefsttemperatur im Westen und Südwesten 2 bis -2 Grad, sonst -2 bis -7 Grad, im Nordosten bis -9 Grad. Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, Dipl.-Met. Robert Hausen