VHDL13 DWSG 090200 COR Deutscher Wetterdienst Wetter- und Warnlage für Baden-Württemberg ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Stuttgart am Freitag, 09.01.2026, 04:39 Uhr Anfangs im Osten noch Glätte/Glatteis, starker bis stürmischer Wind, im Bergland Sturm. Wetter- und Warnlage: Die Warmfront eines Sturmtiefs über Belgien zieht heute rasch nach Osten hin ab. Ihr folgt in der Nacht zum Samstag von Nordwesten eine Kaltfront, hinter der wieder deutlich kältere Meereskaltluft nach Baden-Württemberg gelangt. GLÄTTE/GLATTEIS: Heute Früh in den östlichen Regionen und in Teilen Oberschwabens noch gebietsweise Glätte bzw. Glatteis durch gefrierenden Regen. WIND/STURM: Heute im Tiefland starke bis stürmische Böen zwischen 50 und 70, im Bergland Sturmböen um 75, im Hochschwarzwald schwere Sturmböen bis 90 km/h aus Südwest. Exponiert im Schwarzwald orkanartige Böen und Orkanböen bis 130 km/h. GEWITTER: Heute tagsüber vereinzelt kurze Gewitter mit Sturmböen. FROST: In der Nacht zum Samstag im Schwarzwald, der Albhochfläche sowie in höheren Lagen Oberschwabens leichter Frost. SCHNEE/GLÄTTE/SCHNEEVERWEHUNGEN: In der Nacht zum Samstag wieder bis in die Niederungen fallende Schneefallgrenze, dabei verbreitet 1 bis 5 cm, im Hochschwarzwald örtlich auch 10 bis 15 cm Neuschnee. Gebietsweise Glätte, im Bergland örtlich Schneeverwehungen. Detaillierter Wetterablauf: Heute stark bewölkt bis bedeckt mit wiederholten, zum Teil schauerartigen Niederschlägen, im höheren Bergland wieder zunehmend in Form von Schnee. Vereinzelt Gewitter. Höchstwerte zwischen 3 und 8, am südlichen Oberrhein bis 10 Grad. Frischer bis starker Südwestwind mit stürmischen Böen oder Sturmböen, im Schwarzwald und auf der Alb Sturm-, in Hochlagen orkanartige Böen. Auf dem Feldberg Orkanböen. In der Nacht zum Samstag wechselnd bis stark bewölkt und wiederholt Schnee- und Regenschauer. Evtl. im Nordosten auch mäßiger Schneefall. Minima in tiefen Lagen um +2 Grad, im Bergland 0 bis -3 Grad. Vor allem dort Glätte. Weiterhin starke bis stürmische Böen aus Südwest, im höheren Bergland zum Teil schwere Sturmböen und Schneeverwehungen. Am Samstag meist bedeckt. Von Nordwesten her ausbreitender Schnee, nur anfangs in tiefsten Lagen noch Regen. Dabei vor allem im Schwarzwald und an der Ostalb markante Neuschneezuwächse wahrscheinlich. Maxima im Bergland um -1, sonst oft zwischen +1 und +5 Grad. Frischer Westwind mit starken bis stürmischen Böen, in Hochlagen Sturm- oder schwere Sturmböen. Dort Schneeverwehungen. In der Nacht zum Sonntag weitere Niederschläge, zunehmend bis in tiefste Lagen als Schnee. Entsprechend Glätte. Im Verlauf von Norden her nachlassender Schneefall. Minima zwischen -2 Grad am Rhein und -10 Grad auf der Frankenhöhe. In hohen Lagen noch starke bis stürmische Böen aus West und Schneeverwehungen. Am Sonntag auch im Bergland und Allgäu nachlassender Schneefall und bis zum Nachmittag von Norden her auflockernde Bewölkung. Höchstwerte im Breisgau bis +1 Grad, sonst verbreitet Dauerfrost bis -3, auf der Alb bis -7 Grad. Schwacher, variabler Wind. In der Nacht zum Montag von Westen erneut aufziehende Bewölkung. Meist noch trocken. Tiefstwerte von -5 bis -9, im Bergland und Oberschwaben strenger Frost bis -12 Grad. Glätte durch überfrierende Nässe. Auf dem Feldberg starke bis stürmische Böen aus südlichen Richtungen. Am Montag zunehmend bedeckt bei sich ausbreitendem Schneefall. Im Nachmittagsverlauf Übergang in Regen, dann häufige Glatteisbildung wahrscheinlich. Maxima im Bergland und generell in der Osthälfte zwischen -3 und -1, sonst zwischen +1 und +4 Grad. Meist schwacher Südwestwind, im Bergland mit frischen, auf den Schwarzwaldgipfeln starken bis stürmischen Böen oder Sturmböen. In der Nacht zum Dienstag stark bewölkt, weiterhin Regen oder Schnee mit erhöhter Glättegefahr. Minima zwischen +2 Grad im Breisgau und -5 Grad auf der Ostalb. Exponiert im Schwarzwald starke bis stürmische Böen aus Südwest. Deutscher Wetterdienst, RWB Stuttgart, Schuster/Müller