VHDL20 DWHG 150800 COR Deutscher Wetterdienst Allgemeine Straßenwettervorhersage für Niedersachsen und Bremen ausgegeben von der Regional- und Seewetterzentrale Hamburg am Samstag, 15.08.2026, 10:30 Uhr Am Samstag trotz von Nordwesten einsetzender Abkühlung gebietsweise nochmals heißes Sommerwetter; vor allem nach Süden hin lokal starke Gewitter. Entwicklung der Wetter- und Warnlage: Am Samstag schwenkt die Kaltfront eines Skandinavientiefs über Norddeutschland hinweg und verdrängt die heiße Luft nach Süden und Osten. GEWITTER: Am Samstag am Vormittag im Westen erste einzelne starke Gewitter mit Niederschlagsmengen bis 15 l/qm in kurzer Zeit und stürmischen Böen bis 70 km/h (Bft 8), auch kleinkörniger Hagel nicht ausgeschlossen. Ab den Mittagsstunden erhöhte Neigung zu einzelnen starken Gewittern in ganz Niedersachsen und Bremen. Insbesondere im Süden lokal auch mit Niederschlagsmengen bis 25 l/qm in kurzer Zeit, kleinkörnigem Hagel sowie stürmischen Böen oder Sturmböen von 70 bis 85 km/h (Bft 8 bis 9), einzelne schwere Sturmböen um 95 km/h (Bft 10) gering wahrscheinlich. Im Laufe des Samstagabends im Nordwesten abklingend, in der Südosthälfte Niedersachsens allerdings bis Sonntagvormittag, insbesondere im Harzumfeld, weiter anhaltende Neigung zu starken Gewittern mit weiterhin erhöhter Wahrscheinlichkeit für Starkregen bis 20 l/qm in kurzer Zeit, kleinkörnigen Hagel und stürmische Böen bis 80 km/h (Bft 9). NEBEL: Sonntagfrüh stellenweise dichter Nebel mit Sichtweiten unter 150 m wahrscheinlich. Am Montag einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen. Am Dienstag an der See und im Bergland zeitweise Windböen aus Südwest bis West gering wahrscheinlich. Dienstagfrüh stellenweise dichter Nebel. Eine grafische Trendvorhersage bis zum 10. Folgetag finden Sie unter: https://www.dwd.de/trend-ni Nächste Aktualisierung: spätestens Samstag, 15.08.2026, 20:30 Uhr Hinweis: Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes informieren. Deutscher Wetterdienst, RSZ Hamburg / Jens Kieser