VHDL20 DWHH 101800 Deutscher Wetterdienst Allgemeine Straßenwettervorhersage für Schleswig-Holstein und Hamburg ausgegeben von der Regional- und Seewetterzentrale Hamburg am Samstag, 10.10.2026, 20:30 Uhr Zeitweise windig, an den Küsten stürmisch; daneben starke Gewitter, dabei an der Nordsee gebietsweise Dauerregen mit Unterbrechung. Entwicklung der Wetter- und Warnlage: Norddeutschland liegt im Einflussbereich eines umfangreichen Tiefs, das sich von den Färöern bis zum Skagerrak erstreckt und langsam ostwärts zieht. Bei einer kräftigen westlichen Strömung gestaltet sich das Wetter durchgehend wechselhaft und windig. WIND: An der Nordsee zeitweise stürmische Böen um 65 km/h (Bft 8), auch einzelne Sturmböen um 80 km/h (Bft 9) aus Südwest bis West. Im angrenzenden Binnenland sowie auf Fehmarn Windböen um 55 km/h (Bft 7) und einzelne stürmische Böen. Ab Sonntagvormittag mit Nordwestdrehung allmählich nachlassender Wind. GEWITTER mit STARK-/DAUERREGEN: Von der Nordsee her vermehrt Schauer und einzelne starke Gewitter mit stürmischen Böen um 70 km/h (Bft 8), vereinzelt noch Sturmböen um 80 km/h (Bft 9), und lokal Starkregen um 15 l/qm in einer Stunde. Insbesondere an der südlichen Nordseeküste bis nach Dithmarschen rein durch wiederholtes Auftreten von Schauern und Gewittern Dauerregen mit Unterbrechung. Dabei Summen zwischen 20 und 35 l/qm in 6 Stunden bzw. Gesamtmenge bis Sonntagmittag 30 bis 50 l/qm. Sonntagabend abklingende Gewitteraktivität. NEBEL: In der Nacht zum Montag gebietsweise dichter Nebel wahrscheinlich. WIND: Am Dienstag zunächst an der Nordsee, im Verlauf auch an der Ostsee Windböen und einzelne stürmische Böen aus Süd bis Südwest. In der Nacht zum Mittwoch Nordwestdrehung, am Mittwochvormittag Abflauen. Eine grafische Trendvorhersage bis zum 10. Folgetag finden Sie unter: https://www.dwd.de/trend-hh Nächste Aktualisierung: spätestens Sonntag, 11.10.2026, 04:30 Uhr Hinweis: Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes informieren. Deutscher Wetterdienst, RSZ Hamburg / Julia I. Schmidt